Bd. Buch der Lieder. Neue Lieder, Tragödien (Google eBook)

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J. Weik, 1856
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Page 55 - Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. * Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab' ich ihr gestanden Mein Seh'nen und Verlangen.
Page 182 - Ein Lachen und Singen! Es blitzen und gaukeln Die Sonnenlichter. Die Wellen schaukeln Den lustigen Kahn. Ich saß darin Mit lieben Freunden und leichtem Sinn. Der Kahn zerbrach in eitel Trümmer, Die Freunde waren schlechte Schwimmer, Sie gingen unter, im Vaterland; Mich warf der Sturm an den Seinestrand. Ich hab ein neues Schiff bestiegen, Mit neuen Genossen; es wogen und wiegen Die fremden Fluten mich hin und her Wie fern die Heimat! Mein Herz wie schwer! Und das ist wieder ein Singen und Lachen...
Page 73 - Ach, könnt ich dorthin kommen Und dort mein Herz erfreun Und aller Qual entnommen Und frei und selig sein! Ach, jenes Land der Wonne, Das seh ich oft im Traum; Doch kommt die Morgensonne, Zerfließt's wie eitel Schaum.
Page vi - Ich konnt nicht widerstehen — Und als ich küßte das holde Gesicht, Da wars um mich geschehen. Lebendig ward das Marmorbild, Der Stein begann zu ächzen — Sie trank meiner Küsse lodernde Glut Mit Dürsten und mit Lechzen. Sie trank mir fast den Odem aus — Und endlich, wollustheischend, Umschlang sie mich, meinen armen Leib Mit den Löwentatzen zerfleischend. Entzückende Marter und sonniges Weh! Der Schmerz wie die Lust unermeßlich! Derweilen des Mundes Kuß mich beglückt, Verwunden die...
Page 27 - Anfangs wollt' ich fast verzagen, Und ich glaubt', ich trüg' es nie; Und ich hab' es doch getragen, — • Aber fragt mich nur nicht : wie ? 9.
Page 49 - Türe streckt ich aus die Hände, Und bettelte um g'ringe Liebesspende — Doch lachend gab man mir nur kaltes Hassen. Und immer irrte ich nach Liebe, immer Nach Liebe, doch die Liebe fand ich nimmer, Und kehrte um nach Hause, krank und trübe. Doch da bist du entgegen mir gekommen, Und ach ! was da in deinem Aug' geschwommen, Das war die süße, langgesuchte Liebe.
Page 192 - Die Jahre kommen und vergehn ! Seit ich die Mutter nicht gesehn Zwölf Jahre sind schon hingegangen ; Es wächst mein Sehnen und Verlangen. Mein Sehnen und Verlangen wächst.
Page 56 - Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne, Die liebt' ich einst alle in Liebeswonne. Ich lieb' sie nicht mehr, ich liebe alleine Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine; Sie selber, aller Liebe Bronne, Ist Rose und Lilie und Taube und Sonne. Wenn ich in deine Augen seh', So schwindet all mein Leid und Weh; Doch wenn ich küsse deinen Mund, So werd' ich ganz und gar gesund. Wenn ich mich lehn...
Page 63 - Und wüßten sie mein Wehe, Die goldnen Sternelein, Sie kämen aus ihrer Höhe, Und sprächen Trost mir ein. Die alle können's nicht wissen, Nur eine kennt meinen Schmerz: Sie hat ja selbst zerrissen, Zerrissen mir das Herz.
Page 49 - Wahn hatt ich dich einst verlassen, Ich wollte gehn die ganze Welt zu Ende, Und wollte sehn, ob ich die Liebe fände, Um liebevoll die Liebe zu umfassen. Die Liebe suchte ich auf allen Gassen, Vor jeder Türe streckt ich aus die Hände, Und bettelte um gringe Liebesspende Doch lachend gab man mir nur kaltes Hassen.

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