Historische und strukturelle Entwicklung des Rosenkreuzerordens: Zur Weltanschauung eines Mysterienbundes (Google eBook)

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GRIN Verlag, Jul 20, 2007 - Religion - 139 pages
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Wer die Rosenkreuzer sind, wie sie sich historisch und strukturell entwickelt haben und welche Interessen und Ziele sie verfolgen, soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Während der erste Teil der Themenstellung eine chronologische Aufbereitung der Ordenshistorie fordert, in der sowohl relevanten entstehungsgeschichtlichen Zusammenhängen, aber auch organisatorischen Strukturveränderungen bis zur Gegenwart Rechnung getragen wird, verlangt der zweite Teil eine ideologische Auseinandersetzung mit dem rosenkreuzerischen Mysterienbund. Um diesen Anforderungen in einer systematischen Themenaufbereitung zu entsprechen, liegt der Arbeit eine epochale Grobgliederung zugrunde. Beginnend mit dem 17. Jahrhundert, in dem die „Jungen Rosenkreuzer“ ihre Anfänge zu verzeichnen haben, widmet sich die Arbeit sodann im nächstfolgenden Teil den „Gold- und Rosenkreuzern“ des 18. Jahrhunderts, um abschließend einen Ausblick auf die „Modernen Rosenkreuzer“ des vergangenen 20. und derzeitigen 21. Jahrhunderts geben zu können. Nach einer kurzen historischen Kontextualisierung, die notwendigerweise das Reformationszeitalter mit einbezieht, wird der Name des Verfassers der ersten Rosenkreuzermanifeste eingeführt: Johann Valentin Andreae. Der Schwerpunkt des ersten Arbeitsabschnittes liegt jedoch nicht bei dem Autor selbst, sondern bei dessen Schriften. So werden die Werke „Fama Fraternitatis“, „Confessio Fraternitatis“ und „Chymische Hochzeit“ ausführlich dargestellt, um schließlich in ihnen den Ursprung des Rosenkreuzertums auszumachen. Im zweiten Abschnitt der Arbeit soll insbesondere die Organisation des Ordens als solches im Mittelpunkt der Ausführungen stehen. Unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Epoche der Aufklärung und der freimaurerisch entlehnten Anlagen der Gold- und Rosenkreuzer, wird der strukturelle Aufbau des Ordens samt Mitgliedschaft nachgezeichnet. Dass auch im 20. und 21. Jahrhundert noch eine Verbreitung rosenkreuzerischer Ideen stattgefunden hat und noch stattfindet, wird im dritten Hauptteil dargestellt werden. Im letzten Kapitel der Arbeit wird den Rosenkreuzerideen Rudolf Steiners Rechnung getragen.
  

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II
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III
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IV
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