Grammatik der tibetischen Sprache (Google eBook)

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W. Gräff, 1839 - Tibetan language - 318 pages
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Popular passages

Page 268 - Thirdly, the texts have some relation to text 14. Here the duration of the twelve years' cannibalism agrees. The description in text 14 is very laconic, and the meaning is not quite intelligible. But it relates to the oath of' the king himself, who according to our...
Page 271 - Als alles Volk lachte und spottend ausrief: „Seht , was diese Schamlose da macht ! " entgegnete das Weib : „Warum sollten Weiber sich vor Weibern schämen? habt ihr doch keine Schande davon, wenn Einer von euch im Beiseyn der Ändern sein Wasser lässt, warum sollte ich mich schämen, wenn ich, als Weib , unter Weiberähnlichen das Nämliche thue?" Der Volkshaufe sprach : „Was bedeuten diese deine Worte?
Page xi - Ч1; oder ^ beim Verbum , die er irrig als Bezeichnungen des Infinitivs aufstellt , da sie doch nur dessen Dativ oder eine Art Supinum vorstellen. Weil er seiner Grammatik einen Englischen Text unterlegte , so hat ihn die Eigenheit dieser Sprache , den Infinitiv durch das vorstehende Wörtchen to zu bezeichnen, augenscheinlich zu dieser falschen Annahme verleitet.
Page 263 - Das frühere Fleisch hatte keinen solchen Geschmack ; dieses Fleisch ist ungleich schmackhafter; was für Fleisch ist es?" Diese Frage erschreckte den 'Koch, er streckte sich zur Erde und sprach zum Könige : „Wenn der König mir kein Vergehen daraus macht, so werde ich es aufrichtig sagen.
Page 271 - Mannschaft im Parke, welche, nachdem der König ins Badebassin gegangen war, ihn von allen Seiten umringte um ihn zu tödten. Der erschrockene König rief: „Leute, was habt ihr vor!" worauf die Beamten ihm antworteten : „ Da du, o König , nicht nach Gesetz und Sitte gehandelt hast , da du in Wollust berauscht bist, da auch alle Bewohner des Landes in gerechtem Ueberdruss mit den Worten: „wir ertragen es nicht länger!
Page vii - Csoma szótáráról: ,ein Originalwerk, die Frucht mehrjähriger, mit fast beispielloser Energie und Ausdaner betriebener Studien der tib. Literatur
Page 271 - Was bedeuten diese deine Worte?" Hierauf entgegnete das Weib : „In der That ist in diesem Lande der König allein ein Mann und die ändern Menschen sind sämmtlich Weiber. Wenn unter euch Allen ein Mann wäre, würden ähnliche unschickliche Handlungen vom Könige nicht verübt werden.
Page 253 - Fleise, dass das von ihm . in einem Tage Erlernte dasjenige übertraf, woran Andere ein Jahr lang zu lernen hatten, so dass er in nicht langer Zeit Alles vollständig aufgefasst und begriffen hatte. Der lehrende Brahmane erwies ihm deshalb auch vorzügliches Zutrauen, verkehrte beständig mit ihm und behielt ihn in seiner Nähe, weshalb dessen andere Schüler ihm gleichfalls Achtung und Ehre erwiesen. Als...
Page 271 - König aufzusuchen." Als der König diese Worte hörte , gerieth er in grosse Furcht und sprach zu den Beamten: „Es ist wahr, dass ich früher solches Unrecht gethan habe, wenn ich es aber in Zukunft unterlasse, so könntet ihr es mir wohl vergeben.
Page 255 - Wenn du während sieben Tagen als Tugendübung dich der Nahrung enthältst , innerhalb dieser Zeit tausend Menschen den Kopf abhaust und, von .jedem einen Finger nehmend , von diesen tausend Fingern eine über dem Körper zu tragende angereihte Schnur machst, so wirst da Brahma aufs klarste erschauen und sodann, das Leben wechselnd, alsbald als Gottheit Brahma's wiedergeboren werden.

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