Im Stummland: zum Exilwerk von Libuše Moníková, Jiří Gruša und Ota Filip

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Peter Lang Publishing, Incorporated, 2002 - Literary Criticism - 249 pages
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Die Metapher « Stummland von Jiri Grusa basiert auf der Ubersetzung des Wortes « Nemecko, der tschechischen Bedeutung von « Deutschland. Im vorliegenden Buch werden die zwischen diesen zwei Kulturen situierten Exilwerke Libse Monikovas (1945-1993), Jiri Grusas (*1938) und Ota Filips (*1930) betrachtet--Autoren, die nach dem « Prager Fruhling die Tschechoslowakei verlieβ en und im deutschen Exil mit dem Verfassen deutschsprachiger Prosa bzw. Lyrik begannen. Wie das Exil als ein in hochstem Maβ e unfreiwilliger Wechsel von einer kulturellen Umgebung in eine andere narrativiert wird, ist eine kardinale, immer wieder zur Sprache gebrachte Frage der Literaturwissenschaft. Unter dem Blickwinkel des Exildaseins werden mogliche Zugriffe auf den Identitatsbegriff problematisiert, um daran anknupfend die als konstitutiv fur den Identitatserhalt im Exil fungierenden Faktoren Heimat und Sprache zu beschreiben.

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Contents

Einleitung
9
Exkurs zur Begrifflichkeit
17
Sozialhistorische Situierung zwischen Dissens und offizieller
27
Copyright

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