Die Anilinfarben und ihre Fabrikation ... (Google eBook)

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F. Vieweg & Sohn, 1898
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Page 190 - Sulfat des 1,8-Amidonaphtols ist in heissem Wasser wenig, in kaltem Wasser nur spurenweise löslich. Die aus dem Sulfat durch Natriumcarbonat abgeschiedene Base ist wenig löslich in kaltem, leicht löslich in heissem Wasser. Aus Benzol-Ligroin krystallisirt dieselbe in farblosen langen Nadeln, welche bei 95 bis 97° C. unter Zersetzung schmelzen. Die Base löst sich sowohl in Alkalien als in Salzsäure.
Page 134 - Sulfirungsmasse von derben Krystallen der gebildeten Tetrasulfosäure durchsetzt. Man giesst die Schmelze in Wasser, neutralisirt mit Kalk, führt das so gebildete Kalksalz durch Kochen mit Soda in das Natronsalz über und dampft zur Trockne. Man erhält dann das Natronsalz der Naphtalintetrasulfosäure , welches , wie alle Salze dieser Säure , in Wasser ausserordentlich löslich ist. — An Stelle der rauchenden Säure lässt sich mit demselben Erfolg Monochlorhydrin verwenden.
Page 148 - Aetznatron und l Thl. Wasser eingetragen und so lange bei der angegebenen Temperatur erhitzt, bis das eintretende Schäumen aufgehört hat und eine Probe der flüssigen Schmelze nach dem Auflösen in Salzsäure auf Zusatz von Ammoniak eine rothbraune Färbung mit blauer Fluorescenz zeigt.
Page 146 - Temperatur. Das Quantum des in der Schwefelsäure gelösten Anhydrids muss die theoretisch zur Sulfurirung nöthige Menge um ungefähr die Hälfte übersteigen, da die Einwirkung anderenfalls zu langsam vor sich geht. Erwärmung hat die Entstehung von Trisulfosäure zur Folge; schon eine halbstündige bei 75° genügt, um sehr beträchtliche Mengen in dieselbe überzuführen.
Page 133 - Temperatur ist so zu regeln, dass Schwefligsäureentwickelung vermieden wird). Darauf giesst man die heisse Lösung sofort auf Eis und lässt die sich nun abscheidende Sulfosäure einige Zeit stehen, filtrirt ab und kocht den Rückstand mit Wasser aus. Es geht dadurch ein grosser Theil der neuen Sulfosäure in Lösung, während die mitentstandene /S-Monosulfosäure unlöslich zurückbleibt.
Page 150 - Schwefelsäure von circa 20 bis 25 Proc. Anhydridgehalt einträgt, wobei einer geringen Temperaturerhöhung durch Abkühlen begegnet wird. Nach erfolgter Lösung des Acetnaphtalids ist die Sulfurirung beendigt. Die gebildete Monosulfosäure befindet sich in der Schwefelsäure gelöst. Da dieselbe in Wasser leicht löslich ist, so kann sie durch Verdünnen mit Wasser nicht abgeschieden werden. Um sie von der überschüssigen Schwefelsäure zu trennen, führt man sie in bekannter Weise in das Kalk-,...
Page 69 - Umrühren auf 135°, bis die Masse tief kirschroth gefärbt ist. Hierauf lässt man etwas abkühlen, verdünnt mit Wasser aufs doppelte Volumen und bringt die Lösung auf eine Temperatur von 40 bis 50°. Sodann setzt man zu der Flüssigkeit auf l Mol. Resorcin nach und nach l Mol. festes Kalium- oder Natriumnitrit unter fortwährendem Umrühren hinzu, dabei darauf achtend, dass die Temperatur 50° nicht übersteigt. Ist alles Nitrit zugesetzt, so lässt man erkalten und setzt zu dem Brei ungefähr...
Page 144 - Lösung in kleinen flachen Nädelchen. Das Natronsalz löst sich in Wasser leicht und krystallisirt in grossen , garbenförmig vereinigten Nadeln , das Kalisalz bildet grosse, augitartige Tafeln. Die Salze der Alkalien verwittern an der Luft rasch. Die Diazoverbindung der Säure stellt einen gelb gefärbten, stärkekleisterartigen Brei dar, welcher sich in viel Wasser löst. Beim Kochen mit Wasser entsteht eine Naphtoldisulfosäure, die mit Diazoverbindungen rothe Azofarbstoffe...
Page 95 - Mischung auf 140 bis 160° steigt, und lässt die Schwefelsäure bei dieser Temperatur so lange auf das Naphtol einwirken, bis eine Probe der Reactionsmasse mit Ammoniak eine Lösung von rein grüner Fluorescenz und mit Diazoxylol in alkalischer Lösung erst nach einiger Zeit einen Farbstoff liefert. Ist dies erreicht, so verarbeitet man die Masse in der üblichen Weise auf das Natriumsalz der gebildeton /?-Naphtoltrisulfosäure.
Page 146 - Naphthionsäure werden langsam in 350 kg 25procentige, rauchende Schwefelsäure eingetragen, indem eine Steigerung der Temperatur über 30° verhindert wird. Nach zwei- bis dreitägiger Einwirkung giebt man sechs Tropfen des Säuregemisches in ca. lOccm Wasser und schreitet, wenn nach fünf- bis sechsstündigem Stehen kein Niederschlag entsteht, zu der in üblicher Weise vor sich gehenden, weiteren Verarbeitung. Das Kalksalz des Säuregemenges löst sich in Wasser leicht und wird, ohne dass besonders...

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