Justiz im Dritten Reich 1933-1940: Anpassung und Unterwerfung in der Ära Gürtner

Front Cover
Oldenbourg, 2001 - Justice, Administration of - 1309 pages
0 Reviews
Das Standardwerk zur Justiz im NS liegt nun in verbesserter Auflage vor. Eingehend wird der personliche und berufliche Werdegang des Deutschnationalen Franz Gurtner (1881-1941), Hitlers langjahrigem Justizministers, geschildert, der Aufbau eines zentral organisierten Justizapparates bis 1935, die Personalpolitik in der Justizverwaltung und in der Anwaltschaft, die Verfolgung von Straftaten von Angehorigen der "Bewegung," die Umgehung der Justiz bei illegalen Massnahmen der politischen Fuhrung, das brisante Verhaltnis der Justiz zur SS und zur Polizei und die Entwicklung des Rechtswesens. Der Autor: Lothar Gruchmann war bis zu seine Pensionierung langjahriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fur Zeitgeschichte. Pressestimmen zur 1. Auflage: "Das nun von Lothar Gruchmann nach vieljahrigen Studien vorgelegte monumentale Werk ist nicht nur wissenschaftsgeschichtlich ein Abschluss, indem es die Perspektive personlicher Schuldzuschreibungen verlasst und endgultig Historiographie im klassischen Sinne bietet, es ist auch die wohl bedeutsamste Forschungsleistung zum Rechtswesen des NS-Staates, die wir bis jetzt haben. [...] Geschichtswissenschaft und Neuere Rechtsgeschichte sind Lothar Gruchmann fur diese Leistung zu grossem Dank verpflichtet, und zwar nicht nur wegen der hier geleisteten Karrnerarbeit, sondern weil nun endlich eines der schwierigsten und sensibelsten Gebiete mit Anteilnahme, aber in ruhigem Ton, mit dem Willen zu grosstmoglicher Objektivitat und mit dem Wissen um die Vieldeutigkeit der scheinbar so eindeutigen Vorgange analysiert worden ist. Von diesem Buch wird alle kunftige Forschung uber NS-Justiz auszugehen haben." (Michael Stolleis, in: Historische Zeitschrift, Band 249, 105 ff.) "Nach jahrelangen intensiven Studien ist Gruchmann hier eine Darstellung des Verfalls des Rechts im nationalsozialistischen Herrschaftssystem gelungen, der ein grosser Leserkreis zu wunschen ist, zumal das Buch auch in einer Sprache geschrieben ist, die sich wohltuend von so manchem heute ublichen und kaum verstandlichen Wissenschaftsjargon abhebt." (Die Zeit, 27.10.1989) ..". ein hochst lesenswertes Grundlagenwerk, das weitere insbesondere rechtshistorische Arbeiten zur NS-Rechts- und Justizgeschichte ermoglichen durfte." (Juristische Rundschau, 9/1989)"

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

References to this book

All Book Search results »

Bibliographic information