Sämmtliche Schriften, Volume 1 (Google eBook)

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Hahn'sche Hofbuchhandlung, 1828
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Page 403 - Niemand gehört als sittlicher Mensch der Welt an. Diese schönen allgemeinen Forderungen mache jeder an sich selbst, was daran fehlt berichtige er mit Gott und seinem Herzen, und von dem, was an ihm wahr und gut ist, überzeuge er seine Nächsten.
Page 403 - Diese schönen allgemeinen Forderungen mache jeder an sich selbst; was daran fehlt, berichtige er mit Gott und seinem Herzen, und von dem, was an ihm wahr und gut ist, überzeuge er seine Nächsten. Hingegen als das, wozu ihn die Natur besonders gebildet, als Mann von Kraft, Tätigkeit, Geist und Talent gehört er der Welt.
Page 78 - Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Princip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.
Page 403 - Vorteile der Welt und der Menschen besonders Begabten vor den allgemeinen Richterstuhl der Sittlichkeit, vor welchen ihn eigentlich nur seine Frau und Kinder, seine Hausgenossen, allenfalls Mitbürger und Obrigkeit zu fordern hätten. Niemand gehört als sittlicher Mensch der Welt an. Diese schönen allgemeinen Forderungen mache jeder an sich selbst, was daran fehlt berichtige er mit Gott und seinem Herzen, und von dem, was an ihm wahr und gut...
Page 402 - Vetter schreiben kann, wenn man Diderot ist, das begreift sich. Wie man sich aber, wenn man Goethe ist, wochenlang mit einem solchen Werke beschäftigen mag, das ist in der That nicht einzusehen.
Page 175 - Auf diese Weise", sagten die Atheisten, deren jedoch nur wenige waren, „sind wir übel daran. Die gemeinen Leute hier, denen wir wegen des großen Geldmangels borgen müssen, sind alle Christen und werden sich vielleicht ein Verdienst daraus machen, einen Atheisten zu betrügen.
Page 399 - ... Hauptsache, wiewohl es so scheinen möchte. Es ist auf die ganze Moralität in der bürgerlichen Welt abgesehen. Die Reflexionen des angeblichen Rameauschen Vetters sind zu solcher Allgemeinheit erhoben, sie greifen so tief in das ganze Wesen der menschlichen Verhältnisse, dafs Tugend und Rechtschaffenheit damit, wo nicht ganz verschwinden, doch wenigstens in die niedern Kreise der Geschöpfe verbannt werden, deren Bestimmung es ist, mit gemeiner Händearbeit das Brot des Tages zu verdienen,...
Page 48 - Welt zu sein einbildet. Zwischen jedem Subjekt und Prädikat stehet ein Ist oder Ist nicht und dies Ist, diese Formel der Gleichung und Übereinstimmung verschiedner Begriffe, das bloße Zeichen = ist meine Demonstration von Gott. Denn nochmals gesagt, es gibt eine Vernunft, eine Verknüpfung des Denkbaren in der Welt nach unwandelbaren Regeln, folglich muß es einen wesentlichen Grund dieser Verknüpfung geben; gesetzt, daß auch nur ein Einziges denkendes Wesen wäre.
Page 88 - Der Mensch aber ist keine Sache, mithin nicht etwas, das bloß als Mittel gebraucht werden kann, sondern muß bei allen seinen Handlungen jederzeit als Zweck an sich selbst betrachtet werden.
Page 316 - ... Jurisprudenz angelegt sein, also nicht eine praktische Spezifizierung aus einer theoretischen Reduktion gewinnen. Sie muß, um den Preis ihres Anspruchs, allgemein bleiben, kann dann aber gerade nicht nach Plan die Anlagen der Kinder zum Besten der Menschheit bearbeiten (ebd., S. 24 f .). „Man weiß . . . selbst in der That nicht, was man thut, indem man einer natürlichen Neigung oder Fähigkeit durch kräftige Mittel sich widersetzt, oder sie befördert. Es ist unmöglich vorauszusehen, was...

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