Allgemeine physiologie des koerperlichen lebens (Google eBook)

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Weidmann, 1851 - Life (Biology) - 636 pages
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Page 114 - Kräfte herrührt, deren Ablauf, wenn er einmal eingeleitet ist, ohne Besinnung und Rücksicht auf sein Ziel genau soweit dem Gesetze der Trägheit nach vor sich geht, als ihm nicht ein Widerstand entgegengesetzt wird :e.
Page 215 - ... dass diese beiden Aufgaben, die chemische und die vitale verbindungslos neben einander stehen sollten, oder dass die Stoffe, nachdem sie chemisch ausgebildet sind, nun erst ihre plastische oder irritable Function begönnen. Alles lässt uns vielmehr vermuthen, dass eben jene, ihrem näheren Ansehen nach uns freilich unbekannte innere Erschütterung und Bewegung, welche sie während des Actes ihrer chemischen Umgestaltung erfahren, zugleich die Quelle ist, aus welcher der Anstoss für ihre Functionen...
Page 62 - ... wir haben sie als eine unerlässliche Forderung bezeichnet. Aber wenn wir beobachten , wie Vieles nicht ohne Geist gegen sie eingewendet zu werden pflegt, so drängt sich uns noch einmal die Frage auf, ob das, was wir wünschen, auch möglich und ausführbar sei. Gewiss, indem wir verlangten, dass das Leben mit allen übrigen Naturerscheinungen einem und demselben Reiche allgemeiner Gesetze des Wirkens...
Page 513 - B. nichts anderes wäre als ein Darm, wie die Polypen, ein anderes noch die Leber hinzubrächte, wie die Muscheln, ein anderes noch die Speicheldrüsen, wie die Schnecken, ein anderes gegliederte Füsse, wie die Krebse, ein anderes Knochen wie die Fische...
Page 215 - ist ein Apparat zu blosser Massenerzeugung , dessen Aufgabe durch die Herstellung einer bestimmten Anzahl qualitativ verschiedener Stoffe gelöst wäre. In den Pflanzen wird die chemische Substanz gebildet, um Gestalten, in den Thieren, um zugleich Gestalten und Functionen zu begründen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass diese beiden Aufgaben, die chemische und die vitale verbindungslos neben einander stehen sollten, oder dass die Stoffe, nachdem sie chemisch ausgebildet sind, nun erst ihre plastische...
Page 130 - Gleichgewicht i'eyn können und zur Veränderung ihres Zustandes eine Veränderung der Umstände voraussetzen, scheidet sie auf eine höchst bedeutungsvolle Weise von den lebendigen Organismen ab, deren Inneres so angeordnet ist, daß sie niemals im allgemeinen Naturlauf einen Moment völligen Gleichgewichts mit den äußern Bedingungen finden können
Page 88 - Wir dürfen freilich nie mit dem Namen Kraft den vollen und zureichenden Grund für das Eintreten einer Wirkung bezeichnen. Eine solche Kraft liegt, wie Lotze gewiss richtig bemerkt (Allgem.
Page 88 - Substanz inhäriren , so gibt es zweitens noch weniger deren, die einer solchen beständig inwohnten, und ihrer wesentlichen Natur nach von andern zu unterscheiden wären , welche derselben Substanz nur bedingungsweise zukämen. Wollen wir vielmehr jenem Sprachgebrauche folgend, die Fähigkeit zur Erzeugung einer Wirkung , die einer Substanz nur unter...
Page 606 - Polygastren, ja Coscinodisken, mit ihren grünen Ovarien, also sicher lebend und gegen die Extreme strenger Kälte glücklich ankämpfend, gefunden. In dem Golf des Erebus wurden mit dem Senkblei in 1242 bis 1620 Fufs Tiefe 68 kieselschalige Polygastren und 'Phytoiitharien , und mit ihnen nur eine einzige kalkschalige Polythalamia, heraufgezogen.
Page 215 - Bestandtheil sich bildet, sondern die andere würde die Aufgabe einer wahrhaft physiologischen Chemie ausmachen, zu bestimmen nämlich, was er dem Leben durch sein Entstehen oder Vergehen Nützliches leistet, oder welche vitale Arbeit der chemische Process seiner Bildung und Zerstörung verrichtet". • Überlassen wir es der Zukunft, dieser Forderung zu genügen ; unsere nächste Aufgabe ist enger begrenzt, und nicht ohne den chemischen Process nach allen Richtungen hin synthetisch verfolgt zu haben,...

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