Anthropologie (Google eBook)

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F.A. Brockhaus, 1856 - 609 pages
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Page 126 - In ihm erfolgt somit ein Erwachen höherer Art, als das auf das bloße Empfinden des Einzelnen beschränkte natürliche Erwachen; denn das Ich ist der durch die Naturseele schlagende und ihre Natürlichkeit verzehrende Blitz; im Ich wird daher die Idealität der Natürlichkeit, also das Wesen der Seele für die Seele.
Page 413 - Messungen über den zeitlichen Verlauf der Zuckung animalischer Muskeln und die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Reizung in den Nerven.
Page 130 - Das Bestehen der Gemeinde ist ihr fortdauerndes, ewiges Werden, welches darin begründet i.st, dass der Geist dies ist, sich ewig zu erkennen, sich auszuschliessen zu endlichen Lichtfunken des einzelnen Bewusstseins und sich aus dieser Endlichkeit wieder zu sammeln und zu erfassen, indem in dem endlichen Bewusstsein das Wissen von seinem Wesen und so das göttliche Selbstbewusstsein hervorgeht. Aus der Gährung der Endlichkeit, indem sie sich in Schaum verwandelt, duftet der Geist hervor.
Page 337 - ... es wird künftig, ich weiss nicht, wo oder wann, noch bewiesen werden, dass die menschliche Seele auch in diesem Leben in einer unauflöslich verknüpften Gemeinschaft mit allen immateriellen Naturen der Geisterwelt stehe, dass sie wechselweise in diese wirke und von ihnen Eindrücke empfange, deren sie sich aber als Mensch nicht bewusst ist, so lange Alles wohl steht.
Page 235 - Uebergange begriffen. Die Ursachen liegen nicht in besondern Kräften. Sondern die Wesen, ganz und ungetheilt wie sie sind, werden Kräfte, oder sind insofern Kräfte, inwiefern sie mit andern von entgegengesetzter Qualität zusammen sind.
Page 130 - Welt sich selbst finden werde, dass, wie Adam von Eva sagt, sie sei Fleisch von seinem Fleische, so er in der Welt Vernunft von seiner eigenen Vernunft zu suchen habe.
Page 338 - Wenn denn endlich durch den Tod die Gemeinschaft der Seele mit der Körperwelt aufgehoben worden, so würde das Leben in der anderen Welt nur eine natürliche Fortsetzung derjenigen Verknüpfung sein, darin sie mit ihr schon in diesem Leben gestanden war, und die...
Page 150 - Was würde es helfen, wenn wir uns auf Einwürfe, worin ein gänzliches Verkennen dessen, was der Metaphysik Noth thut, sich zeigt, noch weiter einliessen? Besser ist's, die Quelle anzugeben, woraus sie fliessen. Der Mensch lebt in unaufhörlicher Verwechselung der...
Page 109 - Raum und Zeit.) Hier reiht sich nun alsogleich der Begriff des Leibes an. Er ist die Seele selbst, aber insofern sie in die endlichen Relationen der Zeit und des Raums und in das Verhältniss zu den andern endlichen Dingen tritt. Er ist selbst die endliche Seite der Seele, diese die innere Ewigkeit und Beständigkeit des Leibes , wobei aber ausdrücklich jeder Gedanke einer Zweiheit oder Geschiedenheit beider fernzuhalten ist, vielmehr sind beide die voneinander unabtrennlichen Seiten, welche jedes...
Page 150 - Standpunct des Menschen , dessen verschiedene Empfindungen nichts anderes sind, als die verschiedenen Selbsterhaltungen der Seele, die sich selbst nicht sieht, und nichts davon...

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