Die Landwirtschaftlichen Versuchs-Stations, Volume 65 (Google eBook)

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Theodor Reuning, Friedrich Nobbe, Oscar Johann Kellner
G. Shönfeld (C.A. Werner), 1907 - Agriculture
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Page 290 - Diese erfolgt durch Veraschen und vorsichtiges Glühen bei Anwendung von 5 g Substanz. VII. Bestimmung des Sandes bezw. von mineralischen Beimengungen. Die qualitative Prüfung aller Futtermittel auf Sand bezw. mineralische Beimengungen ist obligatorisch. Sobald die Vorprüfung die Anwesenheit von mehr als normalen Mengen ergibt, ist die quantitative Bestimmung derselben auszuführen.
Page 72 - Salzsäure,2) dann genügend mit Wasser, zuletzt mit Alkohol und Äther ausgewaschen, bei 105 — 110° getrocknet, gewogen und verascht. Der Gewichtsunterschied zwischen dem Gewicht des Tiegelinhaltes vor und nach dem Glühen gibt die Menge Reinzellulose.
Page 71 - Arbeit zu vereinfachen; denn ein ganz genaues Abmessen der Flüssigkeiten bei dem jedesmaligen Zusätze ist nicht notwendig. Wenn die Substanz völlig weiß geworden ist, erwärmt man etwa l — 2 Stunden im Wasserbade und kann dann, wenn das Wasserstoffsuperoxyd rein war, dh mit Ammoniak keinerlei Niederschlag oder Trübung gab, sofort und glatt durch ein zweites Asbestfilter filtrieren (1).
Page 72 - Die letzten Reste der ammoniakalischen Lösung werden unter Zufügung von etwas frischem Kupferoxydammoniak behufs Auswaschens abgesaugt, das Filtrat beiseite gestellt, der Rückstand im Tiegel dagegen unter Anwendung einer neuen Saugflasche genügend mit Wasser nachgewaschen, darauf bei 105 — 110° getrocknet, gewogen, geglüht und wieder gewogen. Der Glühverlust ergibt die Menge des nicht oxydierbaren, im Kupferoxydammoniak unlöslichen Teiles der Rohfaser, das Kutin.
Page 71 - Flüssigkeiten zusetzen, um die Arbeit zu vereinfachen; denn ein ganz genaues Abmessen der Flüssigkeiten bei dem jedesmaligen Zusätze ist nicht notwendig. Wenn die Substanz völlig weiß geworden ist, erwärmt man etwa l — 2 Stunden im Wasserbade und kann dann, wenn das Wasserstoffsuperoxyd rein...
Page 109 - Anteile der Rohfaser (sowohl der Zellulose als auch des „Lignins") höher ausgenutzt als die kohlenstoffreicheren. Das „Kutin" scheint auch von diesen Tieren nicht oder nur in sehr geringem Grade verdaut zu werden. 3. Da die Rohfaser im allgemeinen um so weniger verdaut wird, je höher der Gehalt an Lignin und Kutin ist, und umgekehrt, so ist anzunehmen...
Page 71 - Kupferoxydammoniak*) unter öfterem Umrühren, zuletzt kurze Zeit bei ganz geringer Wärme auf dem Wasserbade behandelt und die Flüssigkeit durch einen GoocHSchen Tiegel mit schwacher Asbestlage3) filtriert.
Page 70 - Verfahren, zunächst mit erwärmtem Spiritus und zuletzt mit einem erwärmten Gemisch von Alkohol und Äther aus, bis das Filtrat vollkommen farblos abläuft. Darauf wird der...
Page 146 - Versuchspflanze je nach dem Grade ihrer individuellen und ihrer durch die Art bedingten Empfindlichkeit mehr oder weniger stark beeinflussen. Dem entgegen wirkt der das Wachstum der Pflanzen...
Page 70 - Rühren mit einem Glasstabe gut verteilt und entweder am Rückflußkühler bei 133 — 135° eine Stunde gekocht, oder in einem Autoklaven bei 137° (=3 Atmosphären) eine Stunde lang gedämpft. Darauf läßt man erkalten, verdünnt den Inhalt des Kolbens oder der Schale auf ungefähr 400- — 500 ccm, kocht nochmals auf und filtriert heiß durch einen Goochtiegel.

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