Kant-Studien, Volume 3 (Google eBook)

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Hans Vaihinger, Max Scheler, Bruno Bauch, Max Frischeisen-Köhler, Paul Menzer, Arthur Liebert
L. Voss, 1899
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Popular passages

Page 91 - Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden Ändern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloss als Mittel brauchst.
Page 84 - In Betracht der Natur gibt uns Erfahrung die Regel an die Hand und ist der Quell der Wahrheit; in Ansehung der sittlichen Gesetze aber ist Erfahrung (leider!) die Mutter des Scheins, und es ist höchst verwerflich, die Gesetze über das, was ich thun soll, von demjenigen herzunehmen oder
Page 276 - .Wenn eine Erkenntnis objektive Realität haben, di sich auf einen Gegenstand beziehen und in demselben Bedeutung und Sinn haben soll, so muss der Gegenstand auf irgend eine Art gegeben werden können. Ohne das sind die Begriffe leer, und man hat dadurch zwar gedacht, in der That aber durch dieses Denken nichts erkannt, sondern bloss mit Vorstellungen gespielt.
Page 263 - .Selbst der Krieg, wenn er mit Ordnung und Heiligachtung der bürgerlichen Rechte geführt wird, hat etwas Erhabenes an sich, und macht zugleich die Denkungsart des Volkes, welches ihn auf diese Art führt, nur um desto erhabener, je mehreren Gefahren es ausgesetzt war, und sich mutig darunter hat behaupten können; da hingegen ein langer Friede den
Page 89 - des Beifalls und der Bewunderung, aber nicht Triebfedern des Vorsatzes und der Ausübung, weil sie nicht den ganzen Zweck, der einem jeden vernünftigen Wesen natürlich und durch eben dieselbe reine Vernunft a priori bestimmt und notwendig ist, erfüllen.
Page 339 - kommen, macht den Wert des Menschen. Denn nicht durch den Besitz, sondern durch die Nachforschung der Wahrheit erweitern sich seine Kräfte, worin allein seine immer wachsende Vollkommenheit besteht.
Page 97 - empirische Bewegungsgründe, di Glückseligkeit) das Thun und Lassen, di den Gebrauch der Freiheit eines vernünftigen Wesens überhaupt, bestimmen und dass diese Gesetze schlechterdings (nicht bloss hypothetisch unter Voraussetzung anderer empirischer Zwecke) gebieten und also in aller Absicht notwendig seien. Diesen Satz kann ich mit Recht voraussetzen nicht allein, indem ich mich auf die Beweise der aufgeklärtesten Moralisten, sondern
Page 230 - Giltigkeit) des Raumes in Ansehung alles dessen, was äusserlich als Gegenstand uns vorkommen kann, aber zugleich die Idealität des Raumes in Ansehung der Dinge, wenn sie durch die Vernunft an sich selbst erwogen werden, di ohne Rücksicht auf die Beschaffenheit unserer Sinnlichkeit zu nehmen. Wir behaupten also die empirische Realität des Raumes (in Ansehung aller möglichen
Page 230 - in Ansehung der Dinge, wenn sie durch die Vernunft an sich selbst erwogen werden, di ohne Rücksicht auf die Beschaffenheit unserer Sinnlichkeit zu nehmen. Wir behaupten also die empirische Realität des Raumes (in Ansehung aller möglichen äusseren Erfahrung) ob zwar zugleich die transscendentale Idealität desselben*.
Page 318 - Vernunft giebt ihr die völlige Sicherheit, daß sie nicht mit „Traumbildern spiele, sondern auf Ideen gegründet sey. „Wiederholen wir das Gesagte in mehr als einem Bezug! „— Der sogenannte Menschen Verstand ruht auf der Sinnlich„keit ; wie der reine Verstand auf sich selbst und seinen Gesetzen. „Die Vernunft erhebt sich über ihn ohne sich von ihm

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