Zeitschrift für analytische Chemie, Volume 8 (Google eBook)

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Springer International, 1869 - Chemistry, Analytic
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Page 244 - Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn in Braunschweig. (Zu beziehen durch jede Buchhandlung.) Lehrbuch d.
Page 108 - Leichenblute dar. Es fiel zunächst auf, dass dieses Blut eine helle kirschrothe Farbe hatte und diese Farbe mehrere Tage lang behielt, so wie dass dasselbe am fünften Tage und auch noch längere Zeit nach dem Tode nicht geronnen, sondern vollkommen flüssig war. Erst nach einigen Wochen fand man denjenigen Theil des Blutes, welchen man in einem lose bedeckten Gefässe bei ziemlich niedriger Temperatur der Luft ausgesetzt hatte, in eine dünne Gallerte verwandelt. Der hohe Grad der Unveränderlichkeit...
Page 178 - Centimeter hohes, mit Gypsbrei ausgefülltes Tiegelchen gesteckt, nach dem Erhärten des Gypsbreies wieder entfernt und alles den Gypsgüssen anhängende Papier abgenommen und nöthigenfalls durch Abreiben mit dem Finger beseitigt. Man erhält auf diese Weise einen massiven Conus und einen Hohlconus, die genau in einander passen und dem Neigungswinkel der Wände des Glastrichters auf das Vollkommenste entsprechen.
Page 87 - Endreaction sehr unzuverlässig, denn es kommt be- t ständig vor, dass dieses Papier, welches man stets möglichst empfindlich wählen muss, weit früher blau zu werden und somit alkalische Reaktion anzudeuten beginnt, als ein wirklicher Ueber.schuss an Kalkwasser durch die Färbung der Flüssigkeit angezeigt wird. Dies rührt daher, dass die Lösungen von äpfelsaurem und weinsaurem Kalke gleich dem essigsauren Kalke alkalisch reagiren. Wir setzten im Vorstehenden voraus, dass der zu prüfende...
Page 179 - Festigkeit erhält man ihn, wenn man das übereinanderliegende Platinblech an einer einzigen Stelle des Randes mit einem Körnchen Gold und Borax aneinander löthet. Hat sich die Gestalt dabei etwas verändert, so stellt man sie durch nochmaliges Eindrehen des Trichterchens in die Gypsform wieder her. Beim Gebrauch wird der Platintrichter in die Spitze des Glastrichters gebracht, das Papierfilter ganz in gewöhnlicher Weise trocken eingesetzt, nach dem Befeuchten durch Andrücken mit dem Finger von...
Page 179 - Platinblechs so dicht als möglich anschliessend ebenfalls um den Conus. Man vollendet die richtige Form, indem man das Trichterchen nach dem abermaligen Ausglühen dem Gypsconus wieder mit der Hand anschmiegt und diesen mit dem darauf steckenden Platintrichter in den Hohlconus unter festem Andrücken eindreht. Der Platintrichter, welcher in seiner Spitze keine Licht' durchlassende Oeffnung zeigen darf, besitzt schon ohne alle Löthung eine solche Festigkeit, dass man ihn unmittelbar zu .allen Zwecken...
Page 107 - Der zehnte Theil davon genügte, um in Oel aufgenommen und von einem 2 Quadratcentimeter grossen Stück englischer Charpie aufgesogen, auf der Brust in 4 — 5 Stunden deutliche Blasenbildung hervorzurufen.
Page 91 - Chem. VIII, 91. erst übergehenden 100 CG. in 10 CG. sehr verdünnter Schwefelsäure auffängt, und im Destillat, nach Entfernung der Kohlensäure, die noch nicht durch Ammoniak gebundene Schwefelsäure acidimetriach bestimmt.
Page 108 - ... ferner durch seine lange Unfähigkeit zu faulen zu erkennen. Am fünften Tage nach dem Tode roch es, obwohl vor dem Zutritt der Luft nicht geschützt, wie ganz frisches Blut; später nahm es einen etwas ranzigen Geruch, demjenigen alter Butter nicht unähnlich, an; ein Theil des Blutes, welcher in einem verschlossenen Glase aufbewahrt wurde, zeigte erst nach mehreren Wochen schwachen. Fäulnissgeruch. Auch konnte an dem der Luft ausgesetzten Blute lange keine Schimmelbildung beobachtet werden...
Page 109 - Verfahren für das bequemste und empfindlichste zur Nachweisung der Blausäure im Blute. Aber damit man die Erscheinung des Dunklerwerdens durch Wasserstoffhyperoxyd wahrnehmen könne, darf das Blut nicht schon so alt sein, dass es durch freiwillige Zersetzung dunkler geworden ist, denn ein solches blausäurehaltiges Blut wird durch Wasserstoffhyperoxyd in seiner Farbe nicht mehr verändert. Im Blute aus der Leiche der Gräfin Ch. habe ich noch lange, nachdem Wasserstoffhyperoxyd keine Farbenveränderung...

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