Ueber die physikalische und philosophische Atomenlehre (Google eBook)

Front Cover
H. Mendelssohn, 1864 - Atomic theory - 260 pages
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Related books

Common terms and phrases

Popular passages

Page 94 - Molecülen oder zusammengesetzten Atomen kann eine bestimmte Gestalt als Umriss der von ihnen befassten Gruppe beigelegt werden, von der Gestalt der letzten Atome ist nichts bekannt. Die Kräfte der Atome sind theils anziehender, theils abstossender Natur; mindestens ist es bis jetzt noch nicht geglückt, sie auf blos anziehende zurückzuführen. • Sie wirken nach 18* Functionen der Distanz der Theilchen. Das genaue Gesetz der Kräfte ist nicht bekannt.
Page 167 - Das Zahlensystem der Natur hat nur eine Ziffer, das Atom, und reicht damit zu den Rechnungen des Alls.
Page 93 - Materie ist räumlich in discrete Theile getheilt zu denken, wozwischen eine unwägbare Substanz (Aether) sich findet, über deren Natur und Verhältnisse zur wägbaren Materie zwar noch nach vieler Hinsicht Unsicherheit besteht, die aber jedenfalls nicht minder als jene räumlich zu localisiren...
Page 120 - Kraft" ist der Physik überhaupt weiter nichts als ein Hülfsausdruck zur Darstellung der Gesetze des Gleichgewichts und der Bewegung, und jede klare Fassung der physischen Kraft führt hierauf zurück. Wir sprechen von Gesetzen der Kraft; doch sehen wir näher zu, sind es nur Gesetze des Gleichgewichts und der Bewegung, welche beim Gegenüber von Materie und Materie gelten.
Page 158 - Die Kraft, als die Fähigkeit einer Materie, anziehend oder abstossend die Bewegung einer Zweiten zu verändern, ist eine Quantität und hat Bezug auf zwei Orte, einen von dem aus, und einen auf den sie wirkt. In keiner dieser Beziehungen ist räumliche Ausdehnung enthalten.
Page 120 - Gesetzen der Kraft; doch sehen wir näher zu, sind es nur Gesetze des Gleichgewichts und der Bewegung, welche beim Gegenüber von Materie und Materie gelten. Sonne und Erde...
Page 27 - Diess ist eine natürliche Folgerung der Schichtung der Körper aus Atomen, dagegen im Sinne der Continuität der Materie kein haltbarer Weg physikalischer Ableitung zu Gebote steht.
Page 135 - Bei mir ist das Ewige und Unzerstörbare im Menschen, » welches daher auch das Lebensprincip in ihm ausmacht, nicht die Seele, sondern, mir einen chemischen Ausdruck zu gestatten, das Radikal der Seele, und dieses ist der Wille. Die sogenannte Seele ist schon zusammengesetzt: sie ist die Verbindung des Willens mit dem vov?, Intellekt.
Page xvii - Atomistik nicht wesentlich geändert; sie hat sich nur fort und fort weiter entwickelt und ist damit immer fester gewurzelt, wie ein Baum nach Massgabe, als er mehr Zweige treibt, auch fester wurzelt.
Page 242 - Quoniam imminutis in infinitum distantiis, vis repulsiva augetur in infinitum, facile patet, nullam partem materiae posse esse contiguam alteri parti; vis enim illa repulsiva protinus alteram ab altera removeret. Quamobrem necessario inde consequitur, prima materiae elementa esse omnino simplicia, et a nullis contiguis partibus compositas.

References from web pages

Erschienen in: Materialismus und Spiritualismus. Philosophie und ...
In seiner Schrift Ueber die physikalische und philosophische Atomenlehre von 1855 kritisiert. Fechner seinen eigenen bisherigen Substanzbegriff als ...
www.uni-tuebingen.de/ uni/ f07/ heidelberger/ fechner_und_mach.pdf

Bibliographic information