Diät und diätotherapie (Google eBook)

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Urban & Schwarzenberg, 1915 - 470 pages
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Popular passages

Page 101 - Gesundheitsschädliche Farben im Sinne dieser Bestimmung sind diejenigen Farbstoffe und Farbzubereitungen, welche: Antimon, Arsen, Baryum, Blei, Kadmium. Chrom, Kupfer, Quecksilber, Uran, Zink. Zinn, Gummigutti, Korallin, Pikrinsäure enthalten.
Page 14 - Oelschicht gegossen. Das verkorkte Fläschchen wird sofort in den Topf mit warmem Wasser gesetzt, welcher mit dem Deckel bedeckt stehen gelassen wird. Von Zeit zu Zeit wird das Fläschchen herausgenommen und nachgesehen, ob die Milch noch blau ist oder bereits wieder ihre natürliche Farbe angenommen hat. Milch, welche binnen einer Stunde wieder weiss geworden ist, ist als Säuglingsnahrung nicht zu verwenden. Sowohl das...
Page 198 - Amsterdam 1563. vor allzu karger Kost bei Schwächezuständen, doch auch vor Zufuhr zu reichlicher und besonders schwer verdaulicher Nahrung, die nur dazu dienen würde, die Krankheit zu verschlimmern, und forderte in der Hauptsache, die einem Fiebernden zuzuweisende Kost von dem Kräftezustande desselben abhängig zu machen.
Page 189 - C. kühl und erfrischend. Frisch von der Kuh gemolken und im Glase unter dem Euter aufgefangen, hat sie eine Temperatur von 34 bis 35 " C. In dieser letzteren wird sie erfahrungsgemäss von Erwachsenen am besten vertragen ; auch besitzt sie alsdann noch in vollem Umfange ihr schönes nussartiges Aroma...
Page 198 - Thomas Sydenham gibt diätetische Anordnungen je nach der Konstitution des Patienten und zeigt, daß eine große Zahl von Erkrankungen lediglich durch richtige Lebensweise und verständige Ernährung zum guten Ende geführt werden können.
Page 298 - Genussmittel hängt von der Individualität des Falles ab. Es lassen sich darüber bestimmte Vorschriften nicht angeben. Wohl aber ist es möglich, gewisse, allgemeine Grundsätze festzustellen, nach denen diese Auswahl getroffen werden soll. Der oberste Satz ist der schon oft betonte, dem Fiebernden nichts zu reichen, was er nicht verdauen kann, oder was, wenn er es nicht verdauen sollte, ihm irgend welchen Nachtheil bringt.
Page 314 - Fäkalmassen vorliegt, Finden wir die Ursache, so ist sie zu beseitigen; finden wir sie nicht, so bekommt der Patient nur kleine Portionen Gerstenschleim und Eiswasser. Wenn eine Dysenterie sich über die zweite Woche hinauszieht, dürfen wir bei der bisherigen, wenig nahrhaften Kost nicht verharren, ') Vgl.
Page 313 - Dickdarmmukosa stattgefunden hat. An der Hand dieser Erwägungen verordnen wir als Getränk in allen Formen . den leichten wie den schweren , kein kaltes . noch weniger eiskaltes Wasser, weil dasselbe...
Page 188 - Will man dagegen, wie in der warmen Jahreszeit, durch die Nahrung und das Getränk kühlen, dem Körper Wärme entziehen, so wird man — selbstverständlich unter Festhaltung des Grundsatzes, die vorhin gezogene Temperaturgrenze nicht zu überschreiten — gut daran thun, solche Speisen und Getränke auszuwählen, welche auch bei geringerer, als der Temperatur des Blutes, wohlschmeckend und bekömmlich bleiben. (Es gehören dahin z. B. Milch, Buttermilch, Obstsuppen, Kaltschale, Obst, kalter Braten...
Page 146 - ... diskutiert werden. Denn wäre es richtig, daß das Wachstum des menschlichen Säuglings im ersten Lebensjahre unter vorwiegendem Wasseransatz auf Kosten des angeborenen Körperbestandes erfolgt, dann wäre auch die Auffassung von KLOTZ 69) über die Funktionen der Säuglingsnahrung berechtigt, wenn er sagt: „Trotz anscheinend enormen Wachstums bedarf der Säugling vorzugsweise einer Nahrung, welche ihm, abgesehen von der Wärmebildung, den nötigen Wasseransatz ermöglicht.

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