Meklenburgische Jahrbücher, Volume 6 (Google eBook)

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Page 25 - Jahre 1838 an die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft zu Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig.
Page 135 - Abdruck der das Recht der freien Städte Lübeck und Hamburg auf Fortdauer des zollfreien Transit -Verkehres zwischen beiden Städten durch das Holsteinische Gebiet betreffenden Urkunden, 1838 in4,S.XXXIV.
Page 65 - Westen, und der Wilzen od. Pommern im Osten , die grössten und mächtigsten. Allein beide sind den Sitten und der Sprache nach längst ausgestorben; Das Vater unser, welches Wolfg. Lasius de migrat. gent. B. 12. S. 787. für Meklenburgisch-Wendisch ausgibt, welches zu seiner Zeit ohnehin längst ausgestorben war, ist rein lettisch.
Page 66 - Wustro hatte sich bis auf die neuern Zeiten ein Haufe von dem Obotritischen Hauptstamme erhalten, welcher noch Wendisch redete und dachte, obgleich sehr mit dem Deutschen vermischt, wie aus den folgenden Formeln erhellet. Man nannte sie gemeiniglich Polabcn, von dem Slavischen/^o, an, bey,und Labe, die Elbe; allein mit Unrecht.
Page 66 - Slavisch Linac. Sie waren noch in der letzten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts in ihrem Wesen vorhanden; allein da die Beamten unaufhörlich an dem Untergange ihrer Sprache arbeiteten, so ist sie nunmehr völlig abgestorben, und die Einwohner reden jetzt ein -eben so verderbtes Deutsch, als ehedem verderbtes Wendisch *). Nach Domeier's und ändern Wörtersammlungen näherte sich diese Sprache so wie die Lauaitzische dem Polnischen, hat aber doch ihre Eigenheiten.
Page 57 - Rostock und Stralsund älter als 1381; daß nach diesen Jahren diejenigen kommen, welche einen Stern in der Umschrift und auf dem Kreuze haben; daß die von Hamburg, Wismar und Lüneburg mit dem leeren Kreise nach 1387 geprägt wurden, und daß die mit dem gleichen Schilde auf beiden Seiten 1403 ihren Anfang nehmen. So weit reichen unsere Münzen ; von denen , welche nach dem Receß von 1410 das Stadtwappen auf der einen und auf der andern Cremplar in der Großherzogl. Münzsammlung in Schwerin,...
Page 107 - Das erste« nun angenommen, so daß Anastasia im I. 1316 gestorben wäre, so könnte vielleicht der Irrthum der Tafel daher entstanden sein, daß anstatt dieser Jahreszahl die ähnliche 1306 geschrieben oder beim Abschreiben gelesen wäre. Auf diese Weise würde der Irrthum der Tafel selbst zur Berichtigung der gewöhnlichen Angabe 1314 und zur Bestätigung der Ansicht von dem Ausdruck der oben angeführten Urkunde diejes Jahres führen.
Page 9 - Register zu den bisher .erschienenen fünf Bänden der Jahresschriften (vgl. Iahresber. V, ,S. 5) ein angemessenes Honorar zu bewilligen. Nachdem die Versammlung durch den Herrn Präsidenten mit einem Worte des Dankes für die bewiesene lebhafte Theilnahme und der Hoffnung auf die Fortdauer derselben geschlossen war, erfreuten sich die Anwesenden an der Besichtigung der ansehnlichen Bereicherungen und in einzelnen Zweigen der verbesserten Aufstellung, welche die Sammlungen des Vereins auch während...
Page 77 - Lehmstücke, schwarz beräucherte Feldsteine, unter denen manche mit Sorgfalt gewählte, wie ein viereckiges Stück grauen Basalts mit einigen glatten Flächen, Kohlen in großen Massen, darunter große Stücke von Eichen- und Tannenholz, ein großes Lager von Kohlen und ein Lager von schwarzer, fettiger Erde, wie von angebranntem und vermoderten Stroh, Lager von grauer Asche; an diesen Stellen lagen auch zahlreiche Scherben von Gefäßen aus der heidnischen Zeit mit Kiesgrus vermengt und mit den...
Page 119 - Uebersicht des ganzen Fundes mag dereinst für die Bestimmung gewisser Münzen von Interesse sein. Die Prägen, sogar desselben Wappens, waren fast alle verschieden. Es fanden sich Bracteaten 1) mit Stierköpfen (Meklenburg und Werle) 572. 2) mit zwei kreuzweise gelegten Bischofsstäben, mit und ohne Kugel darüber, .(Bisthum Havelberg? Camin? Schwerin?) oder zwei Pfannhaken? (Kolberg?) 24. 3) mit einem Bischofsstabe ....... 1. 4) mit einer Pfeilspitze (Stralsund) .... 67. 5) mit einer Lilie (Demmin)...

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