Christliche und jüdische Ostertafeln (Google eBook)

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Weidmann, 1905 - Calendar, Jewish - 195 pages
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Popular passages

Page 116 - Das gemeinsame Band, das alle Klassen der ßiaioGavaioi verknüpft, ist die Vorstellung, daß sie wegen ihres vorzeitigen Todes so lange von der Grabesruhe ausgeschlossen bleiben, bis sie dem Leben den schuldigen Rest an Jahren abgezahlt haben, oder, um es mit den Worten des Macrobius (1.
Page 117 - die landläufige Vorstellung, daß die Juden nach der Zerstörung des Tempels oder der Gründung von Aelia auf die Mission verzichtet hätten"', bekämpft. In der Sammlung der Biographien römischer Kaiser von 117-284 finden wir unter Severus c. 17 die Bemerkung: Judaeos fieri sub gravi poena vetuit; idem etiam de Christianis sanxit2. „In Smyrna war im 3. Jahrhundert die Synagoge für die Christen keine fremde Welt; die Juden forderten während...
Page 131 - Gemisch von blödem Aberglauben, naiver Eitelkeit und hysterischer Sorge um den eigenen lieben Leib, die Grossthaten erzählen, welche Asklepios, daneben auch Sarapis und Athena, an ihm vollbracht haben.
Page 22 - Quia vero Sanctus Cyrillus primum cyclum ab anno Diocletiani 153 coepit et ultimum in 247 terminavit; Nos a 248 anno ejusdem tyranni potius quam principis inchoantes noluimus circulis nostris memoriam impii et persecutoris innectere; sed magis elegimus ab incarnatione Domini Nostri Jesu Christi annorum tempora praenotare; quatenus exordium Spei nostrae notius nobis existeret, et causa reparationis humanae, id est passio Redemptoris nostri evidentius eluceret.
Page 117 - In Smyrna war im 3. Jahrhundert die Synagoge für die Christen keine fremde Welt; die Juden forderten während der decianischen Verfolgung die gefallenen Christen geradezu auf zum Judenthum überzutreten [Märt. Pion. 13] : öxoi'ö dt OTI xai Tivag vfiüv 'lovdaloi xaloveiv cl?
Page 138 - Aequinoctialgrenze oder was man dafür hielt, nur im christlichen Alexandrien, und wie die alexandrinische Osterberechnung am consequentesten beansprucht das 'typische' Pascha nach den Regeln des AT zu bestimmen, so beruft sich Anatolius [Ens. KG 7, 3216] für den Grundsatz dass der Paschavollmond unter keinen Umständen vor die Frühlingsnachtgleiche fallen dürfe, auf 1) [Cyprian.] de pascha comp. l in qua re non derelicti, sed potius ab ipso deo inspirati uolumus amantibus et adpetentibus studia...
Page 166 - Wäre sie ursprünglich, so bliebe es unerklärlich wie die Rechnung nach julianischen Jahren aufkommen konnte, obgleich sie dem jüdischen Kalender fremd ist; umgekehrt lässt sich begreifen wie diese sich hielt, wenn sie die ältere und hergebrachte war, auch nachdem die Rechnung des R. Adda es unternommen hatte den Fremdkörper des julianischen Jahres aus dem Organismus des Kalenders hinauszuschaffen.
Page 44 - ... zeigen dass er ein nach diesem Cyclus berechnetes Parapegma der Vollmonde vor sich hatte. Es ist jetzt auch, denk ich, bewiesen was oben nur vorläufig angenommen werden konnte, dass die Epaktenrechnung, die der Computist ebenfalls verwirft, eben diesem 84jährigen Cyclus angehört. Ich halte es nicht nur für möglich, sondern sogar für wahrscheinlich dass der 84jährige Cyclus in derselben Construction wie im 4. und 5. Jahrhundert, schon 243 in Rom praktisch gebraucht wurde; nur ist damit...
Page 67 - ... herausgegeben hat [Studien 279 ff.], den Entdecker des Werkchens nennt: er hat es ausserdem so musterhaft commentirt, dass ich mich damit begnügen kann seine Resultate kurz anzuführen und in die Zusammenhänge einzuordnen, in die sie gehören. Der Computist, der im Jahre 455 geschrieben haben...
Page 23 - Ich halte es danach für sicher dass diese cyrillische Ostertafel eine Fälschung ist, in denselben Kreisen entstanden wie die ebenfalls von Dionysius colportirte Behauptung dass das nicaenische Сшк-i! den 19 jährigen Cyclus sanctionirt hätte.

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