Jahnscher Jahrbücher für Philologie und Paedagogik, Volumes 23-24 (Google eBook)

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B. G. Teubner, 1838 - Classical philology
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Popular passages

Page 151 - Leider bedenkt man nicht daß man in seiner Muttersprache oft eben so dichtet als wenn es eine fremde wäre. Dieses ist aber also zu verstehen: wenn eine gewisse Epoche hindurch in einer Sprache viel geschrieben und in derselben von vorzüglichen Talenten der lebendig vorhandene Kreis menschlicher Gefühle und Schicksale durchgearbeitet worden, so ist der Zeitgehalt erschöpft und die Sprache zugleich, so daß nun jedes mäßige Talent sich der vorliegenden Ausdrücke als gegebener Phrasen mit Bequemlichkeit...
Page 141 - CM. manu venir devoir je dois tu dois il doit nous devons vous devez ils doivent je devais tu devais il devait nous devions vous deviez ils devaient je dus tu dus il...
Page 155 - Und wenn ich nun erkalte, In Dir mein Ende sei. Wenn ich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir; Wenn ich den Tod soll leiden, So tritt Du dann herfür; Wenn mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß mich aus den Ängsten Kraft Deiner Angst und Pein.
Page 254 - Die Gebräuche eines hieratischen Volkes, der ganze Cultus desselben, haben immer eine Bedeutung, welche ihre Erklärung in der Natur des Gottes und den Vorstellungen , welche man davon hatte, findet. Die Reigentänze, welche mit dem Cultus des Apollon und der Artemis in so inniger Verbindung stehen, wird wohl ein mit den Verhältnissen der Urzeit der Griechen vertrauter Forscher nicht aus der Tanzliebe der Griechen erklären, sondern er wird zu der Ueberzeugung gekommen sein, dass dieselben ursprünglich...
Page 153 - O Haupt voll Blut und Wunden, Voll Schmerz und voller Hohn! O Haupt, zum Spott gebunden Mit einer Dornenkron! O Haupt, sonst schön gezieret Mit höchster Ehr und Zier, Jetzt aber hoch schimpfieret: Gegrüßet seist du mir!
Page 209 - Leçons françaises de Littérature et de Morale, ou Recueil, en prose et en vers, des plus beaux Morceaux de notre Langue dans la Littérature des deux derniers siècles; avec des Préceptes de genre, et des Modèles d'exercices . par La Harpe, Marmontel, Maury, Le Batteux, etc.
Page 156 - Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Und lass mich sehn dein Bilde In deiner Kreuzesnot. Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl.
Page 442 - Précis du système, des progrès et de l'état de l'Instruction publique en Russie.
Page 305 - Weint, ihr Grazien und ihr Amoretten, Und was Artiges auf der Welt lebt ! meines Mädchens Sperling ist todt, des Mädchens Liebling, Der ihr lieb, wie der Apfel in den Augen...
Page 305 - Hiehjn, dahin und dorthin ; nickt' ihr immer Mit dem niedlichen Köpfchen, piept' ihr immer. > Ach ! nun wandert er jene finstre Straße, Die man ewiglich nicht zurückewandert ! , > , ^v , O ! wi« stuch' ich dir, finstrer, alter Orkus, Der du alles was schon ist fiugs hinabschlingst!

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