Empowerment, Case Management und Soziale Netzwerkarbeit (Google eBook)

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GRIN Verlag, Feb 17, 2010 - Education - 24 pages
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Soll eine Hilfe nicht altruistische Geste, sondern effektiv sein, so sind für wirksame Bemühungen in schwierigen Lebenslagen infrastrukturelle Vorgehensweisen notwendig (vgl. Stimmer 2006: 49). Diese infrastrukturellen Vorgehensweisen sind Techniken/Methoden des Eingreifens in das Leben und haben sich im Laufe der Zeit ad hoc entwickelt oder sind traditionell gewachsen. Zu den drei traditionellen oder auch klassischen Methoden gehören die Einzelfallhilfe, die Gruppenarbeit sowie die Gemeinwesenarbeit. Angesichts eines begrenzten Erfolges und im Rahmen einer lang anhaltenden Professionalisierungsdebatte entwickelten sich die Methoden seit den 1970er Jahren zu systematisch reflektierenden und kontrollierenden Konzepten weiter (vgl. Müller 2005: 1194). Inzwischen stehen, sich ständig weiterentwickelnde, Handlungsleitende Konzepte, wie Empowerment, Case Management und Soziale Netzwerkarbeit zur Verfügung. Sie beziehen sich zwar auf verschiedene Schwerpunkte und Ansätze, lassen sich jedoch nicht immer trennscharf voneinander differenzieren (vgl. Stimmer 2006: 49). Diese Arbeit versucht erst Empowerment, dann Case Management und Soziale Netzwerkarbeit fundiert zu definieren und voneinander abzugrenzen. Dabei werden verschiedene theoretische Grundlagen, professionelle Rollen, Aufgaben und auch Arbeitsfelder berücksichtigt. Der Begriff Empowerment kommt aus dem angloamerikanischen Raum (to empower = befähigen , ermächtigen) und bedeutet einerseits in der Sozialen Arbeit ein allgemeines sozialpädagogisches Arbeitsprinzip und andererseits ein Handlungsleitendes Konzept (vgl. Stimmer 2006: 50). Als Handlungsleitendes Konzept wurde Empowerment in den 1980er Jahren u. a. von Julian Rappaport entwickelt, wobei es eine kritisch-emanzipatorische Forderung enthält, denn es sollen vor allem Techniken entwickelt werden, die Unmündigkeit abbauen und Autonomie stärken. Dabei werden auf die Selbsthilfekräfte eines jeden Einzelnen aufgebaut, welche zum Teil verschüttet oder nicht entwickelt sind.
  

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Contents

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Common terms and phrases

adäquate Ansatz Antonovsky Arbeit mit Behinderten Aspekte des Case Bedeutung sozialer Netzwerke Bedeutung von Empowerment behinderten Menschen Behindertenarbeit Belastungen Beratung Bordstein Case Manager cher Daher Definition Case Management Definition Soziale Netzwerkarbeit Deutschland effektiv und effizient Effektivität Effizienz eigene Einzelfallhilfe Emanzipation Empo Empower Empowerment im Rahmen Empowerment-Konzept Empowerment-Prozesse entwickelt Essenziell Evaluation Fähigkeiten finanzielle Galuske geht gemeint sind Widerstände geschaffenen Gruppen Gesundheitssystem Handlungsleitendes Konzept Hilfe Hilfeplanung Hintergrund und zentrale individuelle insbesondere Institutionen Intervention Kompetenzen Kontakte koordiniert Management als Handlungsmethode Management und Soziale Menschen mit Behinderung natürlichen und geschaffenen neoliberaler Netzwerke für soziale Phasen im Case positiv praktischen Relevanz primären professionelle Rollen Rekonstruktion persönlicher Relevanz von Case Ressourcen schen Selbsthilfegruppen Selbstorganisation sowie Sozialarbeiter soziale Systeme Soziale Unterstützung soll sozialen Handelns Sozialpädagogik Stärken Stimmer Strukturen Strukturmerkmale Suchthilfe Tertiäre Netzwerke theoretische Grundlagen theoretischer Hintergrund Theunissen 2002 Unterstützung und Netzwerkintervention Unterstützungsnetzwerk Veränderung Verbindungen und Knotenpunkte verschiedene Arbeitsfelder Wert selbst erarbeiteter wobei Wohlfahrtsverbänden zentrale Aufgaben Ziel

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