Die Quadratur des Kreises: Stadt und Wahnsinn in Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin

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Peter Lang Publishing, Incorporated, 2000 - Political Science - 117 pages
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Die gängigen Interpretationen von Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz (1929) scheinen bisher einer Auseinandersetzung mit dem neunten Buch aus dem Wege gegangen zu sein, obwohl Biberkopfs Streifzüge über den Alexanderplatz in den ersten acht Büchern in die Irrenanstalt Buch führen und der Held erst von hier aus verwandelt in die Stadt zurückkehrt. Die Ausführungen konzentrieren sich indessen gerade auf jenen Epilog, in dem sich der Protagonist in den Spiralen des Wahnsinns verliert. Die Verfasserin erarbeitet darüber hinaus ein Verfahren, das den Bildern Gehör zu verschaffen sucht, und sie sieht den Sinn der bildlichen Arbeit mit Literatur darin, zu verhindern, daß die Bilder zu «Hütern des Schlafes» werden. Anhand des Romans und seiner kritischen Hinterfragung des Wissens der Moderne werden in der Studie die Paradigmen zeitgenössischer Literaturkritik problematisiert.

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Contents

Vorwort H 7 fr? r?
7
Es muß Wahnsinn in der Methode sein wenn die Methode
15
Der Weg durch die Welt ist schwerer zu finden
31
Copyright

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About the author (2000)

Die Autorin: Simonetta Sanna, (geb. 1949), lehrt als ordentliche Professorin fur Deutsche literatur an der Universitat Sassari (Sardinien). Neben zahlreichen Aufsatzen zur Aufklarung, Romantik und zeitgenossischer Literatur, hat sie einige Monographien zu Lessings Theater veroffentlicht. Jungster Arbeitsschwerpunkt sind die Wahrnehmung des Wahnsinns in der deutschen Literatur der Moderne und die Arbeit mit Bildern.

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