Die Theerfarbstoffe: ihre Darstellung und Anwendung (Google eBook)

Front Cover
Verlag von Otto Wigand, 1878 - Coal-tar - 636 pages
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Popular passages

Page 59 - Centim. Entfernung vom Boden dieses Kessels ist darin ein starkes kupfernes Sieb angebracht und mit grober Leinwand bedeckt; auf diese Leinwand legt man noch ein feines Sieb und auf letzteres eine sehr dicke Strohmatte. Im unteren Theile des Kessels und nahe an seinem Boden circulirt eine Dampfschlange, welche ihr sämmtliches...
Page 210 - Natronlauge in die entsprechenden Basen, welche von Neuem unter geeigneten Bedingungen mit Jodmethyl behandelt werden, um weitere Mengen von Jodgrün zu liefern. Um das Jodgrün im krystallisirten Zustand zu erhalten , bedarf es nur einer leichten Modification des beschriebenen Ganges.
Page 210 - Natriumcarbonat, zumal beim Sieden , leicht verändert wird , zu opfern. Die filtrirte Flüssigkeit setzt beim Erkalten in beträchtlicher Menge Krystalle von Jodgrün ab , welche ein- oder zweimal mit kaltem Wasser gewaschen werden, um kleine Mengen von anhängendem Kochsalz zu trennen. Man trocknet die Krystalle schliesslich bei gewöhnlicher Temperatur. Um die so gewonnenen Krystalle in einem für die Analyse geeigneten Zustande...
Page 519 - Chlorcalcium zu einer heissen Lösung des Ammoniumsalzes. Es bildet lange orangegelbe Nadeln und ist ziemlich schwer löslich in Wasser. Das Wasser verliert es bei 120° vollständig. Das wasserfreie Salz besitzt eine zinnoberrothe Farbe. Das Bariumsalz. Chlorbarium erzeugt in einer kalten Lösung des Ammoniumsalzes einen orangegelben Niederschlag. Werden verdünnte und heisse Lösungen der Salze gemischt, so scheidet sich beim Erkalten das Bariumsalz krystallinisch aus. Auch durch Kochen der Säure...
Page 151 - Salz hat sich in primäres verwandelt. Die Krystallmasse löst sich im Wasser fast ohne Rückstand; auf Zusatz von Alkali steigt die Base als braunes Oel auf die Oberfläche der Flüssigkeit. Wird die Oelschicht von der Salzlösung abgenommen und im Wasserdampfstrom...
Page 270 - Ueberführung nach vorwärts und rückwärts nicht mit gleicher Leichtigkeit geschieht, so ist das Metall zu dem genannten Zwecke trotzdem untauglich. Das Zinn z. B. eignet sich zur Darstellung von Anilinschwarz nicht; denn wenn auch sein Chlorür in Gegenwart von chlorsaurem Kali rasch in das Chlorid übergeht, so wirkt letzteres doch in keiner Weise oxydirend auf das Anilin. Man kann hierdurch nach Belieben die Entstehung von Anilinschwarz verzögern , selbst in einem Bade , welches Vanadin enthält....
Page 501 - Aether damit geschüttelt wird violetroth; decantirt man ihn und behandelt mit Ammoniak, so erhält man zwei Schichten, eine untere farblose und eine obere ätherische von Fuchsin. Ueberschüssiges Ammoniak zerstört den Farbstoff vollständig und macht beide Schichten farblos. Wird eine Rosolsäurelösung in gleicher Weise behandelt, so erhält man nach dem Schütteln mit Ammoniak eine untere wässerige Schicht von rosarother Färbung und eine obere ätherische vollkommen farblose Schicht. Rosolsäure...
Page 518 - Zwischenproducte, wenn man dabei in folgender Weise verfährt. Man setzt zu einer sauren verdünnten Lösung von chlorwasserstoffsaurem Naphtylamin so lange eine verdünnte Lösung von Kaliumnitrit, bis eine Probe auf Zusatz von Alkalien einen kirschrothen Niederschlag (von Diazoamidonaphtol) erzeugt. Sobald die Umwandlung des Naphtylamins in Diazonaphtol vollständig eingetreten ist, setzt man die nöthige Menge Salpetersäure zu der Lösung und erwärmt darauf allmälig zum Kochen. Schon bei etwa...
Page 100 - Wasser ausgesiisst und getrocknet, und zu seiner Reinigung in Methylalkohol gelöst; die erhaltene Lösung wird filtrirt, und der Alkohol abdestillirt. Der hierbei verbleibende Rückstand ist das fertige Blau, welches zum Färben mittels des für die Anilinfarben üblichen Verfahrens gelöst wird. (Dinglers...
Page 314 - Safranin, Rouge coquelicot, African Red, und aus allen anderen Anilinfarben, die in Weingeist löslich sind , dargestellt. — Pikrinsäure und Dinitronaphtylsäure (Martiusgelb) können mit der Collodiummethode nicht bestimmt werden ; denn sie krystallisiren während des Trocknens der Schicht aus. Die Normalplatten halten sich im Dunkeln und von schädlichen Ausdünstungen unberührt , lange Zeit ohne sich zu verändern ; sie müssen indessen dennoch sehr sorgfältig behandelt werden, und ist daher...

Bibliographic information