Basiswissen Medizinische Statistik

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Springer Berlin Heidelberg, Jun 27, 2010 - Mathematics - 354 pages
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Vorwort zur fünften Auflage Es gibt keine gute Medizin ohne Biostatistik. Dieser Satz wird m- licherweise bei manchen Medizinstudenten auf Unverständnis s- ßen. Warum sollte sich ein Arzt mit Biostatistik befassen, und - rum ist dieses Fach Teil der ärztlichen Ausbildung? Die Antwort ist einfach: Medizinische Forschung ist ohne Statistik nicht möglich. Ärztliches Handeln muss auf Wissen basieren. Ansonsten verfallen wir Zufällen und Halbwahrheiten, die auch dadurch nicht besser werden, dass sie mantrahaft wiederholt werden. Dies wäre unter ethischen, medizinischen und ökonomischen Aspekten nicht v- tretbar. Ist Biostatistik unattraktiv? Keineswegs! Viele Mediziner finden dieses Fach sogar faszinierend. Erst eine statistische Analyse erm- licht es, Daten zu strukturieren, Zusammenhänge aufzudecken und abzusichern, Ergebnisse zu interpretieren und die daraus result- renden Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Jeder Arzt, der w- senschaftliche Publikationen liest oder selbst erstellt, weiß dies. Den meisten Studenten wird dies spätestens beim Schreiben ihrer D- torarbeit bewusst. Der schlechte Ruf, der diesem Fach vorauseilt, ist dadurch begründet, dass statistische Methoden auf mathematischen Formeln basieren, die für manche ein Gräuel sind. Als Anwender muss man diese Formeln jedoch nicht herleiten können oder gar auswendig lernen (zumal die Berechnungen üblicherweise von einer Software durchgeführt werden). Man sollte vielmehr verstehen, wie statistische Methoden sinnvoll in der Medizin angewandt werden. Jedem, der diesem Fachgebiet unbefangen begegnet, erschließen sich äußerst interessante Anwendungsmöglichkeiten.

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About the author (2010)

Frau Dipl.-Math. Dr. Christel Weiß ist Leiterin der Abteilung für Medizinische Statistik am Universitätsklinikum Mannheim

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