Lebens- und Todeskunden über Johann Heinrich Voss: am Begräbnisstage gesammelt für Freunde (Google eBook)

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Heinrich Eberhard Gottlob Paulus
Bey Christian Friedrich Winter, 1826 - 128 pages
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Page 90 - Töricht auf Beßrung der Toren zu harren! Kinder der Klugheit, o! habet die Narren Eben zum Narren auch, wie sich's gehört. Und auf den Höhen der Indischen Lüfte, Und in den Tiefen ägyptischer Grüfte Hab' ich das heilige Wort nur gehört: Töricht auf Beßrung der Toren zu harren!
Page 113 - Nun es aber todt ist, was soll ich fasten? Kann ich es auch wiederum holen? Ich werde wohl zu ihm fahren, es kommt aber nicht wieder zu mir.
Page 42 - Aller Wesen Stimm' erhebet: Gott ist Gott! in hellem Chor. Wo ein Staub sich regt und lebet, Alles strebet Zu der Geister Wonn
Page 67 - Fleug auf durch Gottes Sternenheere, Mein wonnetrunkner Geist, Hin wo die letzte trübe Sphäre, Am grausen Chaos kreist! Wie hehr sich Millionen Himmel Um Millionen Sonnen drehn! Wie rollt der Sonnen Glanzgewimmel Aus tiefster Fern in höchste Höhn! Entbrannt von Mutterlieb, umschweben Sie, Gott, dein Angesicht, Die Sonnen rings, und schöpfen Leben Aus deinem Quell, und Licht; Und tränken Töchter jed' und Söhne, Euch, Erden, und ihr Monde weit ! Ihr taumelt, satt der Kraft und Schöne, Und...
Page 33 - Guten zu 15 gefallen, trachtete er von Kindheit auf. Gekämpft hat er gegen Unrecht und Verleumdung und nie eine Persönlichkeit erwidert. Der Mann, der statt der Sache die Person angriff mit Erdichtungen steht nun da, wo ers nicht mehr gut machen kann, wo er die letzte Anmahnung verschmäht zu haben bereut...
Page 51 - Nicht herrscht durch fremder Formeln Düster Hinfort Gerichtsherr oder Priester; Das Volksgesetz wägt g'rad' und gleich Gerechtigkeit für Arm und Reich. Nicht mehr verfolgt wird Lehr' und Meinung, Nicht gilt für Gottesdienst ein Brauch. Nur Lieb' ist aller Kirchen Einung, Der Tempel und Moskeen auch.
Page 7 - Auswahl. Gern sängen sie künftigem Anwachs Heiterkeit, Sinn der Natur, tapferes Streben für Recht: Tugenden, die Dein leben geübt. O lebe noch lang
Page 67 - Schwärmt zahmes Vieh und Ungeheuer, Gewürm und Fisch und Vogelbrut! Doch herrschend ragt in seiner Stärke Der Geist, von Staub umhüllt, Das Wunder deiner Wunderwerke, Der Mensch, dein Ebenbild! Er forscht und staunt, der Wesen Leiter Vom Sandkorn bis zum Engelchor, Voll Zweck und Eintracht, und steigt weiter Zur Weisheit und zur Lieb empor.
Page 58 - Elysium vereine! Doch schweig, Erinnrung, schweig davon! Denn, horch im hellen Lautenton Der attischen Musarion, Tönt Oberen, tönt Oberon: Womit die Grazie beginnt Und endiget, und lächelnd sinnt, Und wenn ein Gott voll Eifers fragt, Mit froher Stimme! Wieland! sagt.
Page 56 - Harf und Klavier, dort in des Buchenhains Froh antwortenden Nachhall, Durch die Stille der Abendluft. Schon, schon singen mit euch Iünglinge, deutscher Art; Frohsinn tönt der Gesang, Kraft und Entschlossenheit. Selbst ausruhende Männer Stimmen gern in das Tafellied.

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