Bemerkungen über die Wälder und Alpen des Bernerischen Hochgebirgs: ein Beitrag zur Bestimmung der Vegetationsgrenze schweizerischer Holzarten, des Einflusses der Waldungen auf die Kultur des Hochgebirgs, des Verhältnisses der Forstwirthschaft zur Landwirthschaft und der Bedinge für Verbesserung der Alpenwirthschaft (Google eBook)

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H.R. Sauerländer, 1818 - Forests and forestry - 200 pages
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Page 71 - Kastanienbäumen — einen Sturm brechen von Lawinen, die hoch über ihm sich lösen und herunter stürzen. Gewiß ist es aber immer, daß da, wo ein Wald steht, keine Schneelawine ihren Anfang nimmt und je mehr also die Wälder des Hochgebirges verschwinden, desto mehr Lawinen werden entstehen; desto mehr werden sie die tiefern Wälder zerstören, und die Thäler unsicher machen169).
Page 188 - Ein Beitrag zur Bestimmung der Vegetationsgrenze schweizerischer Holzarten, des Einflusses der Waldungen auf die Kultur des Hochgebirges, des Verhältnisses der Forstwissenschaft zur Landwirthschaft, und der Bedinge für Verbesserung der Alpcnwilthschaft^; zweite vermehrte Aufl.
Page xii - Bedürfnisses in einem unter beständigem Einfluß der Kälte liegenden Gebirgslande, sondern eben so in physikalischer Hinsicht für das Alpenland von der größten Wichtigkeit sein müssen, da durch die Waldungen der Erkaltung und Verwilderung der Gebirge allein Grenze gesetzt wird, die Natur durch sie der Zersetzung der Felsmassen entgegenwirkt, und durch sie die Gelände und ihre Bewohner vor Erdund Schnee-Lawinen, vor Felstrümmern und vor der Gewalt des Wassers gesichert werden.
Page 74 - Staublavinen entstehen meistens im Winter, nach tief gefallenem locker zusammenhängendem Schnee ; sie sind für das Leben der Gebirgsbewohner und des Viehes, für die Gebäude und für die Gebirgswälder die gefähr
Page xii - Sorglich scheint die Natur mit dem breiten Gürtel der Wälder die Thäler zu umfassen , zum Schutze gegen Lawinen , abstürzende Felsentrümmer und Orkane. Dörfer, behaglich verborgen in Wäldchen von Fruchtbäumen und Ahornen ; üppige Wiestn, vielfach zertheilt durch die wachsende Bevölkerung, an Ufern immer reger Gewässer, erfüllen die Thalregion.
Page 48 - Stein aufgeführt werd'n ; so weit die Stallungen oder Keller reichen , soll alles bei neuen Bauten in Mauerwerk aufgeführt werden. 9. Da der Augenschein zeigt...
Page 73 - Schnees vor, die, unbedeutend in ihrer Entstehung, und wohl gar von einem Vögelchen veranlaßt, in rollender Bewegung über schiefe Schneefelder sich Vergrößern, und, wie Berge von Titanen geschleudert, «ach den Thalern stürzen. Allein diese Erklärung ist zanz irrig, und dem Verfasser ist, ungeachtet sorgfälligen Nachforschend und "eigener Beobachtung, kein Beispiel bekannt, daß Schneelawinen auf jene Art ent
Page 113 - Beholinngs. kreise des Bergwerks liegen, und ihre Lage für den Holztransport. ^^ 3. Die Menge und der Stand der Arbeitslöhne und der Stand der Bevölkerung und der landwirthschaftlichen Kultur des Landes, in dem Bergbau getrieben werden soll.
Page 58 - Zoll auf günstigem Boden und in sonniger, geschützter Lage. Zweitausend Fuß höher am mittäglich gewandten Battenberg und auf gleich fruchtbarem von den Nordwinden geschützten Boden erreicht eine Fichte jene Stammstärke von sechszehn Zollen erst in Zeit von sechszig Iahren.
Page 59 - Iuchart zweitausend Fuß höher am Battenberg. Noch tausend Fuß höher, auf dem nämlichen Berghang und auf einem der Vegetation eben so günstigen Standort bedarf eine Fichte schon achtzig bis hundert...

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