Gesammelte Schriften: Gesammt-Ausg. in zwölf Bänden, Volumes 1-3 (Google eBook)

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K. Geheime Oberhofbuchdr., 1865
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Popular passages

Page 162 - Amen! Herr Gott, der Du aus den Heiden Dir verlobt hast die heilige Kirche, sich darzustellen dem himmlischen Bräutigam, und der Du gesetzt hast...
Page 134 - Die Distel sprach zur Rose: Was bist Du nicht ein Distelstrauch? Dann wärst Du doch was nütze. Dann fräßen Dich die Esel auch! Zur Nachtigall die Gans sprach: Was bist Du nicht ein nützlich Thier? Das, Blut und Leben opfernd. Zum Wohl der Menschen stirbt, wie wir? Zum Dichter der Philister Sprach: Was nützt Dein Gesang dem Staat? Zur Arbeit rühr' die Hände, Folg
Page 171 - Dieses ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch ; diese ist Männin geheissen, weil sie von ihrem Manne genommen ist. Deshalb soll der Mann Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie sollen beide Ein Leib werden. Was Gott also zusammengefügt, das soll der Mensch nicht scheiden.
Page 13 - Gelb rollt mir zu Füßen der brausende Kur Im tanzenden Wellengetriebe; Hell lächelt die Sonne, mein Herz und die Flur — O wenn es doch immer so bliebe!
Page 164 - Und Dir wollen wir bringen Preis und Ruhm mit dem Vater und dem heiligen Geiste jetzt und immerdar.
Page 165 - Seid fruchtbar und mehret euch, und erfüllet die Erde, und machet sie euch unterthan, und herrschet...
Page 145 - O löst mir das Rätsel des Lebens, Das qualvoll uralte Rätsel, Worüber schon manche Häupter gegrübelt, Häupter in Hieroglyphenmützen, Häupter in Turban und schwarzem Barett, Perückenhäupter und tausend andre Arme, schwitzende Menschenhäupter Sagt mir, was bedeutet der Mensch? Woher ist er kommen? Wo geht er hin? Wer wohnt dort oben auf goldenen Sternen?
Page 115 - Deine Weisheit in blumiger Worte Verkleidung: Gleichwie die Traube mit köstlichem Tranke gefüllt ist. Und doch von Laube und grünem Geranke umhüllt ist. <Voll ich lachen, soll ich klagen. Daß die Menschen meist so dumm sind. Stets nur Fremdes wiedersagen Und in Selbstgedachtem stumm sind! Nein, den Schöpfer will ich preisen. Daß die Welt so voll von Thoren, Denn sonst ginge ja der Weisen Klugheit unbemerkt verloren! V^in Schriftgelehrter kam zu mir und sprach: „Mirza-Schaffy, was denkst...
Page 128 - Es stehen unbeweglich Die Sterne in der Höh Viel tausend Jahr und schauen Sich an mit Liebesweh. Sie sprechen eine Sprache, Die ist so reich, so schön; Doch keiner der Philologen Kann diese Sprache verstehn. Ich aber hab sie gelernet, Und ich vergesse sie nicht; Mir diente als Grammatik Der Herzallerliebsten Gesicht.
Page 168 - Nun lasset uns beten zu dem Herrn des Friedens, nimm uns auf, Erlöser! erbarme Dich unser und segne uns, o Herr!« Hierauf singt der Priester: »Segen und Preis dem Vater, und dem Sohne, und dem heiligen Geiste, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen!

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