Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik, Volume 3, Issue 5; Volume 5 (Google eBook)

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Johannes Ilberg, Richard Immanuel Richter, Bernhard Gerth, Paul Cauer
B.G. Teubner, 1900 - Classical philology
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Popular passages

Page 501 - Man wirft mitunter schielende Blicke auf einzelne Parteien und Personen, und sagt, daß sie die Anarchie, die Wühlerei, und wer weiß was, wollen. Diese Partei läßt sich den Vorwurf der Wühlerei gern gefallen; sie hat gewühlt ein Menschenalter lang mit Hintansetzung von Gut und Blut, mindestens von allen den Gütern, die die Erde gewährt; sie hat den Boden ausgehöhlt, auf dem die Tyrannei stand, bis sie fallen mußte, und Sie säßen nicht hier, wenn nicht gewühlt worden wäre.
Page 356 - Grabesnacht / auferstandnen Heiland huldigt die Natur: / Blum und Saatgefild / sind erwacht zu neuem Leben; / der Vögel Chor / nach des Winters Rauhreif singt sein Jubellied. / Heller strahlen nun / Mond und Sonne, die des Heilands Tod verstört, / und im frischen Grün / preist die Erde den Erstandnen, / die, als er starb, / dumpf erbebend ihrem Einsturz nahe schien.
Page 228 - Schülern empfehlen?" dahin beantworten: „Empfehlung verdient nur ein Schulwörterbuch, welches mit allem überflüssigen Ballast gründlich aufräumt, somit sich auf das Nötige beschränkt und dies in einer Anordnung und einer Darstellung bietet, welche dem Schüler die gesuchte Hilfe a-uch wirklich an die Hand gibt und ihn geistig fördert.
Page 346 - ... kommen ein paar von dem Vielgewandten poetisch umschriebene Bibelstellen: das Lied der Männer im feurigen Ofen, woraus man später in St. Gallen eine der gewaltigsten Sequenzen geformt hat, das Vaterunser und das Psalmwort: Wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen — eine Betrachtung, die in der Zeit unaufhörlicher Bruderkriege besonders nahe lag. Walahfrids Geist ist auf die Nachfahren übergegangen. Der Zeit nach am nächsten steht ihm Ermenrich von Ellwangen,...
Page 52 - Niger lapis in comitio locum funestum significat, ut ali, Romuli morti destinatum, sed non usu obvenisse, ut ibi sepeliretur, sed Faustulum nutricium eius, ut ali dicunt Hostilium avum Tulli Hostilii Romanorum regis, cuius farnilia e Medullia Romam venit post destructionem eins.
Page 356 - Favent igitur / resurgenti Christo cuncta gaudiis: flores, segetes / redivivo fructu vernant, / et volucres / gelu tristi terso dulce iubilant. / Lucent clarius / sol et luna morte Christi turbida ; / tellus herbida / resurgenti plaudit Christo, / quae tremula / eius morte se casuram minitat.
Page 500 - Basis', die .breiteste' gar! .Parlament' und .Verfassung', .Kaiser und Reich!' Von dem allen ist nur das eine klar: Einer .Basis' bedürft ihr - ja wohl, für euch! Eines Stuhles, auf dem ihr behaglich sitzt; eines .breitesten', drauf ihr breit euch macht! Ihr wollt nur ein Jahr, das wie Dreißig blitzt Ihr wollt kein Gewitter von Vierzig und acht! Doch wir schreiben jetzt Achtundvierzig, ihr Herrn! Und das Wetter ist da, und ihr haltet's nicht auf l Und wie ihr euch stellen mögt und sperrn: Es...
Page 479 - Was soll ich thun? Ich schreibe wieder genial, ich setze viel Brillantes hinein in den Artikel; und wenn ich ihn bringe, nimmt er den Rotstift und streicht alles Gewöhnliche und läßt mir nur die Brillanten stehen. OBERST. Ist so etwas möglich? SCHMOCK. Wie kann ich bestehen bei solcher Behandlung? Wie kann ich ihm schreiben lauter Brillantes die Zeile für fünf Pfennige?
Page 476 - Gleim erst, der ist ein rechter engel; hätte ich gewusst, dass der so ein guter mann ist, ich hätte ihn in Halberstadt besucht. wunderbar verwirrend ist mir diese lektüre, denn oft meine ich, ich schriebe dir alle diese freundlichen worte. dann aber kommen so unzählig oft die worte elysium, grazien, heiliger, charitinnen als heutzutage universum, rein menschliches, objektiv und subjektiv, und da merk ich dann dran, dass diese lieben leute nun tot sind, und das erschreckt mich.

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