Untersuchung der Kohlenwasserstofföle und Fette sowie der ihnen verwandten Stoffe (Google eBook)

Front Cover
J. Springer, 1913 - Lubrication and lubricants - 596 pages
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Popular passages

Page 505 - Stehen wird unter Vermeidung eines größeren Überschusses Wasserstoffsuperoxyd zugesetzt, bis die über dem Niederschlage stehende Flüssigkeit farblos geworden ist. Man füllt in einem...
Page 248 - Gefäß gegossen; noch ehe sie völlig erstarrt sind, wird von oben her der Apparat aufgesteckt. Die Glashülse e muß so tief in die Metallhülse hineingreifen, wie die drei Sperrstäbchen d gestatten. Der Apparat wird dann in einem etwa 4 cm weiten Reagenzrohr durch Kork befestigt und durch ein Wasserbad (Becherglas von 3 l Inhalt auf Asbestdrahtnetz) wie bei Finkeners Verfahren so erhitzt, daß der Wärmeanstieg 1° in der Minute beträgt.
Page 440 - Maßzylinder von 25 ccm Inhalt ersetzt. Ohne vorher das Destillat zu mischen setzt man den Kolben 10 Minuten lang so tief in Wasser von 15°, daß sich die HO-Marke etwa 3 cm unter der Oberfläche des Kühlwassers befindet.
Page 75 - Auftreten einer grösseren blauen Flamme, welche sich über die ganze freie Fläche des Petroleums ausdehnt, das Ende des Versuchs und zwar auch dann, wenn das in vielen Fällen durch die Entflammung verursachte Erlöschen des Zündflämmchens nicht eintritt.
Page 424 - Öl im Reagenzglase stark geschüttelt und das Gemisch der Ruhe überlassen. Maßgebend ist nur die Farbe der Säure unmittelbar nach erfolgter Trennung der Schichten, da sich bei längerem Stehen die zuckerhaltige Salzsäure stets tiefbraun bis rotbraun färbt und so eventuell zu Irrtümern Veranlassung geben kann.
Page 408 - Talg fängt das Thermometer nach einiger Zeit an, langsamer zu fallen, bleibt mehrere Minuten auf einem sich nicht ändernden Stand stehen und sinkt dann, ohne den vorigen dauernden Stand wieder zu erreichen. Der beobachtete...
Page 443 - Jod wirkt bei gewöhnlicher Temperatur nur sehr träge auf Fette ein, in der Wärme ist es aber in seinen Wirkungen sehr ungleichmäßig und gibt keine glatten Reaktionen. Dagegen reagiert eine alkoholische Jodlösnng bei Gegenwart von Quecksilberchlorid schon bei gewöhnlicher Temperatur mit den ungesättigten Fettsäuren und deren Glyceriden quantitativ.
Page 449 - Inhalt entleert, mit 500 — 600 cc heissem Wasser übergössen und gekocht. Um ein Stossen der Flüssigkeit zu vermeiden, leitet man durch ein nahe dem Boden des Bechers mündendes Capillarrohr einen langsamen Kohlensäurestrom ein.
Page 407 - No. 26 i zu tarifierenden festen, harten Fettsäuregemische der Stearin- und Palmitinsäure sowie ähnlicher Kerzenstoffe, dient in erster Linie die von den Zollämtern vorzunehmende Feststellung des Erstarrungspunktes. Liegt der ermittelte Erstarrungspunkt der Fette unter 30° C, so sind sie als schmalzartige Fette, liegt er zwischen 30 und 45° C, so sind sie als Talge, und liegt er über 45° C, so sind sie als Kerzenstoffe zu behandeln.
Page 355 - Äthyläther1) unter Erwärmen gelöst und mit dem gleichen Raumteil 96proz. Alkohol versetzt; bei stark ölhaltigen Rohparaffinen genügt es, 50 g Material und die Hälfte der angegebenen Reagenzien zu verwenden. Das beim Abkühlen mit fließendem Wasser ausfallende Paraffin wird auf einem Büchnertrichter abgesaugt, das Filtrat durch Abdestillieren vom Lösungsmittel befreit, der Rückstand in 50 ccm Äther gelöst und mit 50 ccm 96proz. Alkohol von neuem gefällt. Die Fällung wird jetzt aber,...

Bibliographic information