Heinrich Heine's Sämmtliche Werke: Bd. Über Deutschland (3. Theil. Elementargeister und Dämonen (Google eBook)

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Hoffman und Campe, 1861
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Page xii - Form wegen, worin diese Ideen gekleidet waren, dekretierte man das berühmte Anathem über die böse Brut und namentlich über ihren Rädelsführer, den Meister der Sprache, in welchem man nicht eigentlich den Denker, sondern nur den Stilisten verfolgte. Nein, ich gestehe bescheiden, mein Verbrechen war nicht der Gedanke, sondern die Schreibart, der Stil.
Page 240 - Ihr seid mir lieb, Daran sollt Ihr gedenken, Ihr habt mir einen Eid geschworen, Ihr wollt nicht von mir wanken.
Page 244 - Und Gottes Gnad' erwerben." Da zog er wieder aus der Stadt, In Jammer und in Leiden: — Maria Mutter, reine Magd, Muß ich mich von dir scheiden, So zieh' ich wieder in den Berg, Ewiglich und ohne Ende, Zu Venus meiner Frauen zart. Wohin mich Gott will senden.
Page 190 - Maler hernach weit hin und wieder schickten, denn es war eine sehr herrliche Gestalt eines Weibsbildes. Wer aber solches Gemälde dem Fausto abgerissen, hat man nicht erfahren können. Die Studenten aber, als sie zu Bett gekommen, 25 haben wegen der Gestalt und Form, so sie sichtbarlich gesehen, nicht schlafen können.
Page 10 - Grimm hat vielleicht dem Teufel seine Seele verschrieben, damit er ihm die Materialien lieferte und ihm als Handlanger diente, bei diesem ungeheuren Sprachbauwerk. In der Tat, um diese Quadern von Gelehrsamkeit herbeizuschleppen, um aus diesen hunderttausend Zitaten einen Mörtel zu stampfen, dazu gehört mehr als ein Menschenleben und mehr als Menschengeduld.
Page 76 - vom Lecken." Da fragte er die dritte: „Wovon habt Ihr den breiten Daumen?
Page 243 - Sollt ich leben nicht mehr denn ein Jahr, ein Jahr auf dieser Erden, so wollt ich Reu und Büß empfahn und Gottes Gnad erwerben.« Da zog er wieder aus der Stadt, in Jammer und in Leiden: Maria Mutter, reine Magd, muß ich mich von dir scheiden, So zieh ich wieder in den Berg, ewiglich und ohne Ende, zu Venus, meiner Frauen zart, wohin mich Gott will senden.
Page 169 - Faustgedichtc nämlich vermissen wir durchgängig das treue Festhalten an der wirklichen Sage, die Ehrfurcht vor ihrem wahrhaftigen Geiste, die Pietät für ihre innere Seele...
Page 243 - Ihr geistlicher Vater mein, Ich klag Euch meine Sünde, Die ich mein Tag begangen hab, Als ich Euch will verkünden/ VII, 27 >Ich bin gewesen ein ganzes Jahr Bei Venus einer Frauen, Nun will ich Beicht und Buß empfahn, Ob ich möcht Gott anschauen.
Page 275 - Tempelruinen entstiegen sind, um den alten fröhlichen Gottesdienst noch einmal zu begehen, um noch einmal mit Spiel und Reigen die Siegesfahrt des göttlichen Befreiers, des Heilandes der Sinnenlust, zu feiern, um noch einmal den Freudentanz des Heidentums...

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