Der Kural des Tiruvalluver: ein gnomisches gedicht uber die drei strebeziele des menschen, Volume 3 (Google eBook)

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Williams & Norgate, 1856 - 196 pages
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Page 3 - A, der edelste, ursprünglichste aller Laute , aus Brust und Kehle voll erschallend , den das Kind zuerst und am leichtesten hervorbringen lernt , den mit Recht die Alphabete der meisten Sprachen an ihre Spitze stellen.
Page 40 - Gestorbenes essen ist keine Sünde." „0, Bauddha, der du so sprichst, höre. Weil man weiss, dass du's essen wirst, schlachtet man und bringt es dir zu essen, und so fällt man deinetwegen in Schuld, denn für Nichtessende schlachtet man wahrlich nicht.
Page 135 - Es soll aber der Ackermann, der den Acker bauet, der Früchte am ersten genießen. Merke, was ich sage.
Page 60 - Augen der Lebenden". Was die Unkundigen Rechuen und Schreiben nennen, nennen die Weisen „Augen der Lebenden ". (Wer nicht lesen und schreiben kann , dem fehlt gleichsam das Auge.) 393. Die Gelehrten nennt man augenhaft; im Gesicht zwei Geschwüre haben die Ungelehrten. 394. Dass man zu ihnen sich gern gesell' und stets gedenk von ihnen geh' — darin ist der Gelehrten Beruf befasst.
Page 14 - Hausfrau herrlich 1st; wo nicht, was besitzt man? 54. Was giebt es Grossherrlicheres als ein Weib, — kann sie der Keuschheit Kraft gewinnen. 55. Es regnet1, wenn „es regne"!
Page 52 - Geburt." (P.) 340. Das Leben, das im Leib zur Herberg ist, — kein Heim hat's. Nicht so? 35. ENTSAGUNG. „Das heisst die Anhänglichkeit an die fremden Glücksgüter und an den eignen Leib, in Ansehung der Unbeständigkeit dieser Dinge, fahren lassen." (P.) 341. Wovon, wovon sich Einer los macht, davon, davon hat er kein Leid mehr. 342. Will man, dass Etwas werde, so entsage man. Hat man entsagt, so kann Vieles hienieden werden. „Hat man entsagt , so entstehen mancherlei Frenden (als Entbundenheit...
Page 49 - Thust du deinem Nächsten ein Leid am Vormittag, so kommt das Leid von selbst zu dir am Nachmittag. 320. Alles Weh kommt über die, so weh thun. Die Wehlosigkeit wünschen, thun nicht weh. 33. NICHTTÖDTEN. „Das ist die lebendigen Wesen von den fünfsinnigen an bis zu den einsinnigen* herunter — und war's auch nur aus Vergesslichkeit — nicht ums Leben bringen. Da Nichttödten die vorgenannten Tugenden alle überragt und die nicht genannten alle einschliesst, so steht es zuletzt.
Page 13 - Hütet sich ein Hauswesen vor Unrecht und giebt gern von seiner Nahrung, so wird's an Nachkommenschaft nie fehlen. 45. Hat ein Hauswesen Lieb' und Tugend, so ist das sein Wesen und sein Segen.
Page xxi - Vier sind der Dinge, Welche die Weisen, den Weg zu den Himmeln Indra's und der übrigen Götter, sowie zur endlichen Vollerlösung wohl kennend, zum Heil der Menschen, die dahin zu gelangen sich schicken, zu behandeln pflegen: Tugend, Gut, Lust und Erlösung. Unter diesen vier Dingen ist die Erlösung dem Gedanken und dem Ausdruck unerreichbar.
Page 122 - Tugend, Gut, Lust' hinderlich; er handelt daher zunächst vom ersteren." (P.) 931. Dich gelüste — auch wenn du gewinnen solltest • — nicht nach dem Spiel. Ist doch selbst Gewinnen, wie wenn ein Fisch des Angelhakens Metall verschlingt.

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