Die Picksche Krankheit: eine neuropathologisch-anatomisch-klinische Studie

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Springer-Verlag, 1979 - Medical - 110 pages
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Unzahlige Arbeiten tiber Detailfragen, tiber feinstrukturelle Veranderungen im Nervensystem, tiber Cytologie und Cytopathologie, biochemische und elektrophysiologische Prozesse haben in den letzten lahrzehnten zu einem vertieften Verstandnis und Einblick in die Genese morphologischer Ver­ anderungen und chemischer Stoffwechselprozesse bei vielen genetisch bedingten und sog. degenerativen Erkrankungen gefiihrt. Die bedeutend­ sten Fortschritte konnten bei Erkrankungen erzielt werden, die sich im Tierexperiment imitieren liei)en. Bei denjenigen degenerativen Erkrankun­ gen jedoch, die sich dem Experiment nicht erschliei)en, sind die gro8en Zusammenhiinge im Zentralnervensystem im Hinblick auf ihre klinisch­ anatomischen bzw. neuropathologischen Korrelationen weitgehend in Ver­ gessenheit geraten. Daher wird man unter Beriicksichtigung klinischer Fragestellungen nach wie vor darauf abzielen mtissen, Ablauf und Schwer­ punkte des in Frage stehenden Prozesses moglichst genau festzulegen, urn Anhaltspunkte fUr eine wtinschenswerte klinisch-neuropathologische Korre­ lation gewinnen zu konnen. Auch heute sind Untersuchungen tiber so1che topischen Fragen, die moglichst eine Vorstellung tiber den Verlauf einer Atrophie vermitteln sollen, keineswegs abgeschlossen. 1m hiesigen Neuropathologischen Labor kamen seit 1954 etwa 50 Picksche Atrophien zur Sektion. Bei der schon friihzeitig vorgenomme­ llen systematischen Untersuchung der Falle und Durchsicht der Literatur wurde uns die Vielzahl der noch ungelosten Fragen bewu8t, die bei der besonderen Eigenart des Erkrankungsprozesses sicherlich sehr interessante, weiter ausgreifende Aspekte aufwerfen konnten. Hinzu kam der Hand­ buchartikel von Ltiers und Spatz (1957) tiber die Picksche Krankheit, der mit klarer Ausarbeitung noch offener Fragestellungen sehr zu weiteren Untersuchungen anregte.

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