Anonymus Londinensis Auszüge eines unbekannten aus Aristoteles-Menons Handbuch der Medizin, und aus Werken anderer älterer Aertze (Google eBook)

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G. Reimer, 1896 - 110 pages
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Page 77 - Daher auch behaupte ich, dass die sophistische Kunst zwar schon sehr alt ist, dass aber diejenigen unter den Alten, welche sie ausübten, aus Furcht vor dem Gehässigen derselben einen Vorwand genommen und sie versteckt haben. Einige hinter der Poesie, wie
Page 78 - ja einige, habe ich bemerkt, bedienten sich dazu sogar der Kunst der Leibesübungen, wie Ikkos der Tarentiner und auch jetzt noch einer, der ein Sophist ist so gut als irgend einer, Herodikos der
Page 76 - Die Flüsse, welche aus dem Kopfe kommen, gehen in Form von Ausscheidungen auf natürlichem Wege durch die Ohren, die Augen und die Nase, das wären
Page 102 - Et ñeque, inquit, ferventis qualitatis ñeque frigidae esse nimiae suae tenuitatis causa, ñeque alium quemlibet sensum tactus habere, sed per vias receptaculorum nutrimenti nunc arteriam nunc nervum vel
Page 74 - befallen werden, so muss man demjenigen die Schuld beimessen, was im weitesten Sinne allen gemeinsam ist und was alle am meisten gebrauchen, das ist aber dasjenige, was wir
Page 93 - Der Körper des Menschen hat in sich Blut, Schleim und zweierlei Galle, die gelbe und die schwarze. Diese Qualitäten sind die Natur seines Körpers, und durch sie wird er krank und gesund. Am gesündesten aber ist er, wenn diese Qualitäten in Bezug auf Mischung
Page 92 - Seite ist es auch wieder eine Naturnotwendigkeit, dass, wenn der Körper des Menschen zu Grunde geht, ein jedes zu seiner ihm eigentümlichen Qualität zurückkehrt, das Feuchte zum Feuchten, das Trockene zum Trockenen, das Warme zum Warmen und das Kalte zum Kalten.
Page 74 - hat man auf folgende Art zu unterscheiden. Wenn viele Menschen von einer Krankheit zu derselben Zeit befallen werden, so
Page 93 - Wirkung und Menge in einem angemessenen gegenseitigen Verhältnisse stehen und am innigsten mit einander vermengt sind, krank hingegen, wenn eines von diesen in
Page 45 - ist. Als Beispiele hierfür verweisen sie auf das Meer und die Sonne. Denn diese nährt sich als ein aus dem Meere stammender mit Vernunft begabter Feuerball ') von den ihr zuträglichen Stoffen im Meere, indem sie das Dünne aufnimmt, das Trägere und Dickere und Salzige aber im Meere zurücklässt.

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