Jahresbericht des Historischen Vereins von Schwaben und Neuburg (Google eBook)

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1854
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Popular passages

Page lxxiii - Alterthümer und Kunstdenkmale des Bayerischen Herrscherhauses; herausgegeben auf allerhöchsten Befehl Seiner Majestät des Königs Maximilian II. 3. Lieferung. München 1857. 2) Publikationen des literarischen Vereins in Stuttgart: 40. Amadis, 1. Buch. 41. Deutsche Dichtungen von Nikodemus Frischlin. 42. Das Zeitbuch des Eike von Repgon. 43. Friedrich Zorns Wormser Chronik. 3) Dr. Ed.
Page 21 - Ain ersamer Rath diser stat Augspurg und des hailligen reichs vogt daselb schaffen und gepietten, das weder man noch frauen, alt noch jung, gaistlich oder weltlich die Fassnacht und zu angender Fasten weder tags noch nachts in diser statt auf des reichs strassen kain schenbart vor sinem angesicht tragen. Es sol auch niemand an der eschrigen mitwoch und die tag darnach den ändern weder fachen noch nötten zum wein zu gan. Man sol auch an bemelter...
Page 21 - Wenn die Sonne am fernsten stand, dann war der Baal von Tyrus entschlafen oder todt, bis im Frühjahr das Wiedererwachen des Gottes gefeiert wurde. Stand die Sonne am höchsten, brannte ihr Strahl mit verzehrender Gluth, dann verbrannte der Gott sich selbst, um neuverjüngt als Sonne des Herbstes der Erde wieder ein milderes Licht zu geben
Page 14 - Thurmmichel" das einzige noch erhaltene Ueberbleibsel jenes Ziu- oder Zisa-Dienstes, der einst unter jubelndem Spiel an diesem Tage feierlichst begangen wurde. Im Mittelalter war davon noch mehr erhalten. An St. Michaels Abend, in der Nacht vom 28. auf den 29. September, mussten die Burgermeister mit hellen Lichtern, die ihnen vorgetragen wurden, die Stadt durchreiten, unter Tanz und Pfeiffenspiel und Zechgelage. Alle Rechnungen des XIV. und XV. Jahrhunderts, so weit sie erhalten sind, führen genau...
Page 25 - Das häufig auf alten Kirchen des europäischen Südens vorkommende Steinbild eines Weibes, an deren Brust Schlangen saugen, ist der altern heidnischen Symbolik entlehnt, in welcher die in der Erde lebende Schlange auch das Element der Erde bedeutete und stellt lediglich eine Personification der Erde dar.
Page 8 - Die Beziehung dieser Benennung auf den Gott Donar rechtfertigt J. Grimm. Er sagt (Myth., I. 154): „Mit völliger Sicherheit dürfen wir solche Bergnamen in Deutschland auf die Verehrung des einheimischen Gottes beziehen. Allbekannt ist der Donnersberg in der Rheinpfalz, an der Grenze der alten Grafschaft Falkenstein, zwischen Worms, Kaiserslautern und Kreuznach; um néant LXXVI eine Urkunde von 869 Thoneresberg.
Page 15 - Tanzkerzen zu heben.< 1469. Am Ende des Mittelalters wird auch dem mitreitenden Vogte eine Spende verrechnet.
Page 28 - Sie blieb aber standhaft und wurde desshalb in's Gefängniss gesetzt. „Hier erschien ihr der Teufel in Gestalt eines Drachen und verschlang sie; allein indem sie das Kreuzeszeichen machte, zerplatzte der Drache und sie trat wieder heraus. Man wollte sie ersäufen, da kam, weil sie nicht sterben sollte, ohne vorher getauft zu sein, der heilige Geist selbst in Taubengestalt und drückte ihr den Kopf unter das Wasser. Als sie ihn aber wieder emporhob, konnte sie nicht mehr untersinken und nicht mehr...
Page 29 - SiciHen beim grossen Jahresfest der heidnischen bona dea zwei kolossale Brüste als Symbole des mütterlichen Natursegens herumgetragen worden seien, und findet auch im griechischen Namen der Agathe (die Gute) jene bona dea wieder

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