Die Lehre von der Reibungselektricität, Volume 1 (Google eBook)

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A. Hirschwald, 1853 - Electrostatics - 592 pages
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Page 140 - Ich versucht» daher, den untauglichen Stiel durch Waschen mit Alkohol zu verbessern, und diefs glückte so vollkommen, dafs ich seitdem Stiele, die einmal genügt hatten, nicht mehr verworfen habe. Der veränderte Stiel wird hierbei mit starkem Alkohol (spec. Gewicht 0,81) leicht genäfst, mit einem leinenen Tuche abgerieben, durch eine Flamme geführt und in einer Glasglocke dem Trocknen überlassen. Die "Wirksamkeit dieser Operation zeigt sich in dem folgenden Beispiele. An die Prüfungskugel...
Page 456 - Arbeitsgröfsen als positive auf die linke Seite gebracht, so dafs auf der rechten nur die Zunahme des Potentials bleibt, so können wir den in der Gleichung enthaltenen Satz sehr übersichtlich so aussprechen: Die Summe aller durch eine elektrische Entladung hervorgebrachten Wirkungen ist gleich der dabei eingetretenen Zunahme des Potentials der gesammten Elektricität auf sich selbst...
Page 307 - Dicke versehen. Diese Fortsätze sind in der Axe durchbohrt, so dafs darin ein Zuleitungsdraht mittelst Klemmschraube befestigt werden kann, und haben winkelrecht auf ihrer Axe eine Höhlung, in welcher ein 8" 2'" langer mit Schellack überzogener Glasstab gekittet ist. Mit Hülfe dieser Glasstäbe und geeigneter Fufsstücke sind die Scheiben auf einem Brette winkelrecht aufgestellt. Die eine Scheibe, die Condensatorplatte genannt werden soll, steht auf einem Charniere, durch das sie aus der verticalen...
Page 308 - Collectorplatte, steht auf einem Schlitten, der sich auf einem horizontalen, mit einer Eintheilung versehenen Prisma bewegt und daselbst beliebig festgestellt werden kann. Die freien Flächen der Scheiben konnten so in Berührung gebracht und in ihrer Centrallinie von einander entfernt werden; sie bilden also, entfernt von einander, einen condensirenden (1) Pogg.
Page 136 - Drehwage besitzen. Mit diesen Prüfungskörpern berührt man gleichzeitig die beiden Stellen, deren elektrische Dichtigkeiten gemessen werden sollen, und bringt den einen Körper in eine weite Glasglocke, den ändern in die Torsionswage. Nach vollendeter erster Messung, deren Zeitpunkt an einer...
Page 308 - Charnière, durch das sie aus der verticalen Lage bis unter das Fufsbrett gedreht werden kann, die andere Scheibe, Collektorplatte genannt, steht auf einem Schlitten, der sich auf einem horizontalen mit einer Eintheilung versehenen Prisma bewegt und daselbst beliebig festgestellt werden kann. Die freien Flächen der Scheibe konnten so in Berührung gebracht und in ihrer Centrallinie von einander entfernt werden, sie bilden also, entfernt von einander, einen condeusirenden Apparat, in welchem die...
Page 136 - Drahtes um eine beliebige Anzahl Grade. Der Zeitpunkt, an dem hiernach der Wagebalken wieder die anfängliche Elongation besitzt, macht die letzte zur Rechnung nöthige Bestimmung aus. Mit diesen Daten kann das Verhältnifs der beiden Dichtigkeiten bestimmt werden, indem man die zweite Messung mit Zuhülfenahme der Zeitbestimmungen auf den Zeitpunkt reducirt an dem die erste Messung vollendet war.
Page 59 - ... einen mehrere Zoll langen Strohhalm i befestigt, der eine Kugel K aus Meerschaum trägt. Diese Kugel liegt bei senkrechtem Stande des Strohhalms in einem Ausschnitte des Buchsbaumstabes ; der Gradbogen ist so gerichtet, dass der Stift der Scheibe e durch den Mittelpunkt des Bogens geht. Das Pendel hat an der unteren Hälfte ein kleines Uebergewicht, und bleibt daher in ') Riess I. pag. 56.
Page 36 - Strohhalmelektrometer anzeigte, geladen war. Die Bleifolie der Glasröhre lag auf einer -Kupferplatte, auf die der Experimentator den mit Wasser befeuchteten Finger der einen Hand -setzte, während er mit der andern Hand den Knopf der Flasche berührte. Der erste Versuch durfte keine Empfindung geben. Dann wurde der Eisendraht bei folgenden Versuchen immer tiefer in das Pulver eingesenkt bis zu dem Punkte, bei dem der Schlag im Finger gefühlt wurde. Eine je grössere Länge der untersuchten Substanz...
Page 326 - Zerstreunng in die Luft geringer aus. Um diese Ungleichheit der Elektricitätsmeuge zu corrigiren, bediente ich mich der Methode der abwechselnden Bestimmung, und verglich eine einzelne Schlagweite mit dem Mittel der beiden sie einschliefsendeu Schlagweiten. Es wurden gewöhnlich acht Schlagweiten bestimmt, die hiernach sechs Werthe des gesuchten Verhältnisses lieferten.

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