Psychologie (Google eBook)

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F. Tempsky, 1897 - Psychology - 604 pages
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Contents

Zeiturtheile Zeitschätzung und Zeitmessung
357
Die Bewegungsvorstellungen
360
Unsere Vorstellung von einer physischen Außenwelt und unser Glaube an ihre Existenz 54 Beschreibung des naiven Realismus
365
Die physische Außenwelt vorgestellt als Ursache unserer physischen Phänomene
373
Unsere Vorstellung vom eigenen und vom fremden Ich 56 Physisches und psychisches Ich
376
Der Inhalt unserer Vorstellungen von dem eigenen psychischen Ich 378 58 Die Vorstellungen vom fremden Ich und vom Wir
384
Psychologie des Gemüthslebens I Abschnitt Die Gefühle 59 Die allgemeinen Aufgaben der Lehre von den Gefühlen
387
Vorstellungsgefühle Sinnliche Gefühle
394
Urtheilsgefühle Wissensgefühle und Wertgefühle
400
Gibt es Gefühlsgefühle und Begehrungsgefühle?
402
Zusammengesetzte Gefühle
405
Affecte
409
Gefühlsdispositionen Glück
411
Einige besondere Classen von psychischen Werten 66 Wertgefühl Werturtheil Wert Ästhetische logische ethische Werte
420
Ästhetische Gefühle sind Vorstellungsgefühle
427
Beispiele primitiver ästhetischer Gefühle Ästhetische Principien
437
Beispiele höherer ästhetischer Gefühle
448
Theoretisches Interesse Wahrheitsgefühl Intellectuelle Bildung
462
Einige psychologische Vorfragen und Grundfragen der Ethik
467
Egoismus und Altruismus
482
Religiöse Gefühle
495
Vergleichende Charakteristik des Wollens gegenüber dem Wünschen
506
B Die Wirkungen des Wollens
521
Ausdrucksbewegungen Ursprung der Lautsprache
537
Psychische Wirkungen des Wollens
547
Die Ursachen des Wollens
554
Zurechnung und Verantwortung
577
Entwicklung eines sittlichen Charakters
589

Common terms and phrases

Popular passages

Page 272 - Und steh beschämt, wenn du bekennen mußt: Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.
Page 472 - Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
Page 596 - Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
Page 261 - Das ist's ja, was den Menschen zieret, Und dazu ward ihm der Verstand, Daß er im innern Herzen spüret, Was er erschafft mit seiner Hand.
Page 497 - Nacht bedacht ich mir's und mußte sagen: Nein! So kann ich niemands heißen auf der Erde Und niemand wäre mein? — Aus Finsternissen hell in mir aufzückt ein Freudenschein: Sollt ich mit Gott nicht können sein, So wie ich möchte, mein und dein? Was hielte mich, daß ich's nicht heute werde? Ein süßes Schrecken geht durch mein Gebein! Mich wundert, daß es mir ein Wunder wollte sein, Gott selbst zu eigen haben auf der Erde!
Page 600 - Gerettet ist das edle Glied Der Geisterwelt vom Bösen: Wer immer strebend sich bemüht, Den können wir erlösen. Und hat an ihm die Liebe gar Von oben teilgenommen, Begegnet ihm die selige Schar Mit herzlichem Willkommen.
Page 474 - Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.
Page 378 - Wir werden uns gewisser Vorstellungen bewußt, die nicht von uns abhängen; andere, glauben wir wenigstens, hingen von uns ab; wo ist die Grenze? Wir kennen nur allein die Existenz unserer Empfindungen, Vorstellungen und Gedanken. Es denkt, sollte man sagen, so wie man sagt: es blitzt Zu sagen cogito, ist schon zu viel, sobald man es durch Ich denke übersetzt Das Ich anzunehmen, zu postulieren, ist praktisches Bedürfnis.
Page 418 - Seele, entreiß dich dem Wahn Und den himmlischen Glauben bewahre! Was kein Ohr vernahm, was die Augen nicht sahn, Es ist dennoch das Schöne, das Wahre ! Es ist nicht draußen, da sucht es der Thor; Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.
Page 207 - Wenn ich recht für mich bin und guter Dinge, etwa auf Reisen im Wagen, oder nach guter Mahlzeit beim Spazieren, und in der Nacht, wenn ich nicht schlafen kann, da kommen mir die Gedanken stromweis und am besten. Woher und wie, das weiß ich nicht, kann auch nichts dazu. Die mir nun gefallen, die behalte ich im Kopf und summe sie wohl auch vor midi hin, wie mir andere wenigstens gesagt haben. Halt...

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