Kritik der reinen Vernunft (Google eBook)

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Meiner Verlag, Jan 22, 1998 - Philosophy - 995 pages
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Die von Jens Timmermann besorgte Neuausgabe innerhalb der Philosophischen Bibliothek bietet den vollständigen Wortlaut der beiden Originalausgaben von 1781 und 1787. Der Kantische Text wurde unter Wahrung der Interpunktion und sprachlicher Eigenheiten sehr behutsam an die heutigen orthographischen Regeln angeglichen. Die semantisch bedeutenden Korrekturvorschläge späterer Herausgeber (nicht nur der Akademie-Ausgabe) sind, wo sie nicht in den Text Aufnahme gefunden haben, am Fuß der Seite verzeichnet. Alle wesentlichen Unterschiede zwischen den Originalausgaben sind durch Kursivdruck hervorgehoben, größere Abweichungen ganzer Textstücke - etwa in der Einleitung und im Kapitel über Phaenomena und Noumena - wurden synoptisch gegenübergestellt, so daß Art und Umfang der Umarbeitung unmittelbar abgelesen werden können. Die durchgängig neu bearbeitete Studienausgabe folgt in den Grundprinzipien der seit 1926 in Forschung und Lehre maßgeblichen Ausgabe von Raymund Schmidt, die hiermit abgelöst wird. Sie wird ergänzt durch eine umfangreiche Bibliographie von Heiner Klemme sowie durch einen ausführlichen Personen- und Sachindex.
  

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Contents

Zueignung
4
Vorrede zur zweiten Auflage B 15
41
Die Philosophie bedarf einer Wissenschaft
51
Erster Teil Die Transzendentale Ästhetik
93
vom Raume
100
Abschnitt Von der Zeit
106
ZweiterTeil Die transzendentale Logik
129
Erste Abteilung Die Transzendentale Analytik
142
Zweite Abteilung Die Transzendentale Dialektik
405
Erstes Buch Von den Begriffen der reinen Vernunft
418
Zweites Buch Von den dialektischen Schlüssen
441
Widerlegung des Mendelssohnschen Beweises
454
Beschluß der Auflösung des psychologischen
464
A Der vierte Paralogism der Idealität des äußeren
483
Hauptstück Die Antinomie der reinen Vernunft
512
bei diesem ihrem Widerstreite
565

Abschnitt
153
Hauptstück Von der Deduktion der reinen Ver
164
Übergang zur Transzendentalen Deduk
171
Von der ursprünglichsynthetischen Ein
178
Die logische Form aller Urteile besteht
184
23
191
25
198
Abschnitt nach Ausgabe
206
Von der Synthesis der Rekognition im
212
Abschnitt Von dem Verhältnisse des Verstan
221
Zweites Buch Die Analytik der Grundsätze
234
Hauptstück System aller Grundsätze des reinen
248
Abschnitt Systematische Vorstellung aller
256
Allgemeine Anmerkung zum System
331
mena und Noumena nach Ausgabe A
336
Anhang Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe
378
Abschnitt Regulatives Prinzip der reinen
601
Abschnitt Von dem Empirischen Gebrauche
607
mathematischtranszendentalen und Vor
617
heit in Vereinigung mit dem allgemeinen
625
Schlußanmerkung zur ganzen Antinomie
647
Abschnitt Von der Unmöglichkeit eines
668
Anhang zur transzendentalen Dialektik
708
Hauptstück Die Disziplin der reinen Vernunft
760
Befriedigung der mit sich selbst veruneinig
800
Abschnitt Die Disziplin der reinen Vernunft
820
Hauptstück Der Kanon der reinen Vernunft
830
Abschnitt Vom Meinen Wissen und Glauben
851
Hauptstück Die Geschichte der reinen
875
Namenregister
917
Copyright

Common terms and phrases

Popular passages

Page 19 - Erscheinungen für Gesetze gelten können, in einer Hand, und mit dem Experiment, das sie nach jenen ausdachte, in der anderen an die Natur gehen, zwar um von ihr belehrt zu werden, aber nicht in der Qualität eines Schülers, der sich alles vorsagen läßt, was der Lehrer will, sondern eines bestallten Richters, der die Zeugen nötigt, auf die Fragen zu antworten, die er ihnen vorlegt.
Page 21 - Bisher nahm man an, alle unsere Erkenntnis müsse sich nach den Gegenständen richten; aber alle Versuche, über sie a priori etwas durch Begriffe auszumachen, wodurch unsere Erkenntnis erweitert würde, gingen unter dieser Voraussetzung zu nichte.
Page 19 - Sie begriffen, daß die Vernunft nur das einsieht, was sie selbst nach ihrem Entwurfe hervorbringt, daß sie mit Prinzipien ihrer Urteile nach beständigen Gesetzen vorangehen und die Natur nötigen müsse, auf ihre Fragen zu antworten, nicht aber sich von ihr allein gleichsam am Leitbande gängeln lassen müsse...
Page 30 - Ich mußte also das Wissen aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen, und der Dogmatism der Metaphysik, di das Vorurteil, in ihr ohne Kritik der reinen Vernunft fortzukommen, ist die wahre Quelle alles der Moralität widerstreitenden Unglaubens, der jederzeit gar sehr dogmatisch ist.
Page 43 - Daß alle unsere Erkenntnis mit der Erfahrung anfange, daran ist gar kein Zweifel; denn wodurch sollte das Erkenntnisvermögen sonst zur Ausübung erweckt werden, geschähe es nicht durch Gegenstände, die unsere Sinne rühren und...
Page 21 - Wenn die Anschauung sich nach der Beschaffenheit der Gegenstände richten müßte, so sehe ich nicht ein, wie man a priori von ihr etwas wissen könne; richtet sich aber der Gegenstand (als Objekt der Sinne) nach der Beschaffenheit unseres Anschauungsvermögens, so kann ich mir diese Möglichkeit ganz wohl vorstellen.

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About the author (1998)

The greatest of all modern philosophers was born in the Baltic seaport of Konigsberg, East Prussia, the son of a saddler and never left the vicinity of his remote birthplace. Through his family pastor, Immanuel Kant received the opportunity to study at the newly founded Collegium Fredericianum, proceeding to the University of Konigsberg, where he was introduced to Wolffian philosophy and modern natural science by the philosopher Martin Knutzen. From 1746 to 1755, he served as tutor in various households near Konigsberg. Between 1755 and 1770, Kant published treatises on a number of scientific and philosophical subjects, including one in which he originated the nebular hypothesis of the origin of the solar system. Some of Kant's writings in the early 1760s attracted the favorable notice of respected philosophers such as J. H. Lambert and Moses Mendelssohn, but a professorship eluded Kant until he was over 45. In 1781 Kant finally published his great work, the Critique of Pure Reason. The early reviews were hostile and uncomprehending, and Kant's attempt to make his theories more accessible in his Prolegomena to Any Future Metaphysics (1783) was largely unsuccessful. Then, partly through the influence of former student J. G. Herder, whose writings on anthropology and history challenged his Enlightenment convictions, Kant turned his attention to issues in the philosophy of morality and history, writing several short essays on the philosophy of history and sketching his ethical theory in the Foundations of the Metaphysics of Morals (1785). Kant's new philosophical approach began to receive attention in 1786 through a series of articles in a widely circulated Gottingen journal by the Jena philosopher K. L. Reinhold. The following year Kant published a new, extensively revised edition of the Critique, following it up with the Critique of Practical Reason (1788), treating the foundations of moral philosophy, and the Critique of Judgment (1790), an examination of aesthetics rounding out his system through a strikingly original treatment of two topics that were widely perceived as high on the philosophical agenda at the time - the philosophical meaning of the taste for beauty and the use of teleology in natural science. From the early 1790s onward, Kant was regarded by the coming generation of philosophers as having overthrown all previous systems and as having opened up a whole new philosophical vista. During the last decade of his philosophical activity, Kant devoted most of his attention to applications of moral philosophy. His two chief works in the 1790s were Religion Within the Bounds of Plain Reason (1793--94) and Metaphysics of Morals (1798), the first part of which contained Kant's theory of right, law, and the political state. At the age of 74, most philosophers who are still active are engaged in consolidating and defending views they have already worked out. Kant, however, had perceived an important gap in his system and had begun rethinking its foundations. These attempts went on for four more years until the ravages of old age finally destroyed Kant's capacity for further intellectual work. The result was a lengthy but disorganized manuscript that was first published in 1920 under the title Opus Postumum. It displays the impact of some of the more radical young thinkers Kant's philosophy itself had inspired. Kant's philosophy focuses attention on the active role of human reason in the process of knowing the world and on its autonomy in giving moral law. Kant saw the development of reason as a collective possession of the human species, a product of nature working through human history. For him the process of free communication between independent minds is the very life of reason, the vocation of which is to remake politics, religion, science, art, and morality as the completion of a destiny whose shape it is our collective task to frame for ourselves.

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