"Der Stechlin": Fontanes preussisches Altersepos neu interpretiert

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Books on Demand, 2003 - 176 pages
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Eng am Text interpretiert Humbert Settler in seinem vierten Fontanebuch den Stechlin durchgehend neu unter Ber cksichtigung einer F lle von Sekund rliteratur. In einem Handlungsgang wirbt Woldemar von Stechlin, Offizier, 32j hrig, um zwei Damen, zwei Schwestern, und entscheidet sich. Vorbild ist die entsprechende Phase in Schillers Leben. Woldemar wird zur plastischen Figur, w hrend Melusine und Pastor Lorenzen kritisch zu sehen sind, anders als bisher. Im zweiten Strang bem ht sich der alte Stechlin, der Vater, seinem Leben aus der Einsamkeit heraus noch eine Wendung zu geben. Er kandidiert f r den Reichstag, verliert, erkrankt und stirbt. An ihm und einer F lle von Nebenfiguren entwickelt Fontane sein Menschenbild. - Beide Str nge verkn pft er untergr ndig durch Woldemars M tressenkind Agnes, die der Alte liebgewinnt, deren Herkunft er aber nicht erfa t. Fontanes Stil wird eingehend analysiert bis zu seiner Ahnung hin, da die Sprache nur individuelle Einsichten, nicht endg ltige Wahrheiten erfassen kann. Gerade darin liegt seine Poesie.

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Contents

Einführung
5
und Heirat
18
Entscheidungen
34
Copyright

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