Das Astarte-Quadrat

Front Cover
TVZ, Theologischer Verlag, 2008 - Religion - 207 pages
0 Reviews
Das beruhmte lateinische Satorquadrat aus dem 1. Jh. n. Chr. hat Vorganger: magische Quadrate aus dem Eschmunheiligtum von Sidon, die gut vierhundert Jahre alter sein durften. Sie bauen auf den Namen der Gottheiten Astarte, Eschmun und Schamasch auf. Die Inschriften, welche bei zeitlich weit auseinanderliegenden Grabungen gefunden worden sind und erst seit 2005 vollstandig publiziert vorliegen, zeugen von einem spielerisch-gelehrten Umgang mit der Gotterwelt, enthalten moglicherweise sogar eine bildliche Vorform der stoischen Gotteslehre. Von ihrer ausseren Gestalt her erinnern sie an griechische Inschriften des sogenannten Stoichedon style. Auch agyptische Einflusse sind nicht auszuschliessen. Diese Inschriften aus einem kulturellen melting pot des Nahen Ostens gehoren zu den wichtigsten Quellen der an Originaldokumenten armen phonizischen Religionsgeschichte. Das Buch richtet sich an Religionswissenschaftler, Theologen, Orientalisten und wird auch klassische Philologen interessieren. Hans-Peter Mathys, Dr. theol., Jahrgang 1951, Professor fur Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft an der Universitat Basel\x0D\x0A

From inside the book

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

A Das Satorquadrat
13
ein Bustrophedon mit stoischem
32
ErnSt
38
Copyright

5 other sections not shown

Common terms and phrases

Bibliographic information