Journal für Chemie und Physik, Volume 42 (Google eBook)

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Schrag'schen Buchhnadlung, 1824 - Physics
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Page 169 - gezeigt hat, obgleich zu Acapulco dieselben Ursachen der Un-« gesundheit und noch in einem höheren Grade als zu Vera Cruz vorhanden sind. Wirklich raffen auch hier Gallenfieber und der gefürchtete Cholera morbus jährlich viele Mexikaner weg, welche aus dem Gebirgslande nach Acapulco des Handels 'wegen herabsteigen; aber die höchste
Page 117 - dunkel weinrothe oder rothbraune Farbe an, welche nach einigen Minuten intensiver und nach 10 Minuten noch auffallender wird. Diese kommt der Wirkung des frisch bereiteten salzsauren Zinns nahe, ist aber ein noch feineres Reagens, da es entscheidendere Resultate liefert, während dieses nur eine, schwache
Page 215 - zu verändern. Der unauflösliche Rückstand liefs sich in einem Uhrgläschen mit einem gläsernen Stabe zu einem grauen Pulver zerreiben, welcher mit Kali und Salzsäure behandelt, ihm die erwähnten beiden Bestandtheile lieferte. Er betrachtet daher diese Krystalle als ein Eisentitan.it,
Page 386 - de.n Topf zur Hälfte mit destillirtem Wasser, aus welchem die Luft durch mehrmaliges Kochen ausgetrieben war, dann erwärmte er nach Verschliefsung des Gefäfses das Wasser durch eine untergesetzte Lampe, worauf beim Sieden desselben der Dampf durch die mit dem Sicherheitsventile versehene Oeffnung in grofser Menge ausströmte. War dieses geschehen, so stellte er das Gewicht an
Page 375 - aus, was dieses Jahrbuch seiner Tendenz nach schon seit einigen Jahren war, von der Periode an, wo zuerst aufmerksam gemacht wurde auf die Urgeschichte der Physik und auf den Einflufs, den die Naturwissenschaft früher auf die Welt und das Menschengeschlecht hatte und noch jetzt*) haben kann, sobald die na-. *) Man erwäge , was noch vor
Page 416 - und Ure vergleicht, so findet man, dafs die von ihm beobachteten Expansivkräfte bei niedrigen Temperaturen weit kleiner sind, bei 20° denUre'schen gleich werden und dann sehr schnell wachsen. Ich glaube daher, dafs man sie wegen dieser Ungleichheiten nicht zur Herleitung des Gesetzes für die Expansivkraft gebrauchen darf. Eben dieses gilt, wie ich glaube, von den Versuchen
Page 409 - ist das Mittel aus zweien Versuchen, in welchen er respective 167" und 165")5 gefunden hatte. — Wenn Wir aus diesen Versuchen die Expansivkraft nach der Pronyschen Formel von 5 zu 5° R, berechnen, so ergiebt sich folgende Tafel : Der letzte, welcher, So viel mir bekannt ist, Versuche über diesen Gegenstand angestellt hat, ist Arzberger. Er .beobachtete die
Page 394 - dickem Kupfer, inwendig 11" und 10" weit, der in einem eisernen Ofen hing und zwischen welchem und dem Topfe so viel Raum blieb, dafs die Flamme ihn umspielen konnte. Der Deckel desselben war noch einmal so dick als der Topf und durch feste Schrauben unweit des Umfanges auf eine zwischen beide gelegte
Page 406 - Temperaturen messen, so erwärmte er das Bad, es bildete sich in der Röhre Dampf und dieser trieb das Quecksilber tiefer ; wenn er aber einige Tropfen Quecksilber in den offenen Schenkel gofs, so konnte er das Quecksilber wieder bis zum Platinadrahte treiben. Die Länge der hinzugegossenen Säule gab ihm dann die Expansivkraft bei
Page 380 - er nämlich das Volumen der Luft bei der Temperatur des gefrierenden Wassers = 1000, so war dieses bei der Temperatur des siedenden Wassers 1375, wofür er als runde Zahl 1370 nimmt. Er fand also in diesem am 31. Jan. 1776 angestellten Versuche genau dieselbe Gröfse für die Ausdehnung der Luft, welche sich späterhin

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