Therapie statt Strafe in der Suchtkrankenhilfe: Die Thematik in Deutschland

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Diplomica Verlag, 2007 - Psychology - 102 pages
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In meiner Arbeit möchte ich der Frage nachgehen, ob eine durch Auflage erteilte Therapie, den erforderlichen Nutzen bringen kann. Kann eine auferlegte Maßnahme durch das Gericht hilfreich sein, den Drogenabhängigen Klienten dazu zu motivieren wieder ein drogenfreies Leben zu führen, sich wieder den normalen gesellschaftlichen Anforderungen zu stellen? Drogenabhängigkeit und Kriminalität sind eng miteinander verbunden. Die Abhängigkeit von illegalen Drogen bedingt auch Straftaten. Gang der Untersuchung: Im Kapitel 2 möchte ich mich mit dem rechtlichen Rahmen, in dem sich die Arbeit "bewegt", beschäftigen. Dabei möchte ich mich mit Therapiemöglichkeiten nach dem BtMG und dem StGB beschäftigen, aber auch im groben auf die Strafprozeßordnung eingehen. Mit dem im Betäubungsmittelrecht und Strafrecht integrierten Möglichkeiten (siehe §§ 35 ff BtMG, § 56 c Abs.3 StGB), eine der Rehabilitation dienende Behandlung in Anspruch zu nehmen anstelle einer Haftstrafe, bietet der Gesetzgeber drogen-abhängigen Straftätern größere Handlungsmöglichkeiten, um Therapiemaßnahmen für sich in Anspruch zu nehmen. Das Kapitel 3 befasst sich mit der Erläuterung der Begriffe " Sucht", " Drogen-abhängigkeit" und gibt nochmals in grober Form an, welche der Substanzen unter den betäubungsmittelrechtlichen Rahmen fallen. Ebenfalls in Kapitel 3 möchte ich mich mit der Persönlichkeitsstruktur drogenabhängiger Klienten befassen, was dazu dienen soll, typische Verhaltensweisen zu erklären und diese nachzuvollziehen. Das Kapitel 4 soll die Problematik der Motivation untersuchen, welche eine tragende Rolle für eine erfolgreiche Therapie und weiterführende Rehabilitation, aber auch für einen Therapieabbruch darstellt. Weiterhin möchte ich mich in diesem Kapitel mit dem durch das Gesetz herbeigeführten Zwang zur Therapie und mit der Wandlung von der äußeren Motivation in eine Eigenmotivation befassen. Kapitel 5 wird sich mit dem Therapieverlauf, den Therapieerfolgen und den Gründen eines Therapieabbruchs befassen sowie die gesetzlichen Möglichkeiten darlegen, welche zur Rehabilitation nach einem rückfallbedingten Therapieabbruch genutzt werden können. Ebenso werde ich mich in diesem Kapitel mit den Folgen eines Therapieabbruchs beschäftigen. In Kapitel 6 möchte ich gesetzliche und therapeutische Interessen gegenüberstellen und dabei herausfinden, inwieweit diese sich gegenseitig behindern bzw. ergänzen. In Kapitel 7 soll auf kritische Aspekte und Verbesserungsvorschläge bezüglich der Therapieauflagen des Betäubungsmittelgesetzes eingegangen werden. In Kapitel 8 möchte ich ein kurze Stellungnahme zu der bearbeiteten Problematik abgeben.

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About the author (2007)

Hänchen, Ramona, Diplom- Sozialpädagogin, Studium der Sozialarbeit / Sozialpädagogik an der Fachhochschule Lausitz. Abschluß 2005 als Diplom- Sozialpädagogin. Zur Zeit beruflich tätig in der Betreuung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf im Rahmen einer überbetrieblichen Ausbildung.

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