Studien und Skizzen zur Geschichte der Reformationszeit (Google eBook)

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F.W. Grunow, 1874 - Europe - 349 pages
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Page 254 - Kampschulte, Die Universität Erfurt in ihrem Verhältnisse zu dem Humanismus und der Reformation, 2 Bde.
Page 207 - Person, seinen Charakter, seine Theologie geschrieben haben: zu einer wirklichen Geschichte des Mannes, zu einer wahrhaftigen Erkenntniss seiner Bedeutung sind bis jetzt erst die ersten Ansätze gemacht. Es giebt heute noch keine einzige Arbeit über Luther, die man wirklich mit gutem Gewissen als eine wissenschaftliche Biographie empfehlen dürfte, ja nach der heutigen Lage der Dinge ist auch zunächst noch wenig Aussicht vorhanden, dass ein gutes „Leben Luther's
Page 221 - Es ist ganz unerläßlich, daß der Zustand der Theologie etwa 1490— 1510 genau untersucht werde. Von dem Zerrbilde, das wir aus den Schriften der Reformatoren herauslesen, von den Mißverständnissen, die durch sie veranlaßt sind, gilt eS sich entschlossen loszusage», und das was die Theologen jener Zeit wirklich dachten und lehrten, erst wieder aus ihren eigenen Schriften herauszuziehen.
Page 20 - Wie diese übten sie Folter und Inquisition. Auch Luthers Toleranz läuft in der Theorie wie in der Praxis darauf hinaus, daß die Kirche und ihre Diener die Irrlehre als solche offenbar machen, und daß es dann Sache der weltlichen Obrigkeit sei, die offenbaren Ketzer zu züchtigen.
Page 228 - unsere Theologen" nicht hindern können, „Reformationsgeschichte zu studiren und zu schreiben, nur (?) um bestimmte theologische Programme zu empfehlen, bestimmte theologische und kirchliche Tendenzen der Gegenwart als die echten und wahren Nachfolger Luther's zu erweisen. — Dies Urtheil trifft nicht eine einzelne bestimmte Tendenzrichtung der heutigen Theologie: es richtet sich gegen alle.
Page 210 - ... iudiciae, sententiae, narrationes, responsa, facetiae. E codice Bibliothecae Orphanotrophei Halensis cum perpetua collatione Editionis Rebenstockianae edita et prolegominis indicibusque instructa ab Henrico Ernesto Bindseil. 3 vols. 1863-1866. Lemgoviae et Detmoldiae. Printed Editions of Sources 31. M. Anton Lauterbachs Diaconi zu Wittenberg, Tagebuch auf das Jahr, 1538, die Hauptquelle der Tischreden Luthers.
Page 269 - Ursachen — denn ich glaub weder dem Papst noch den Konzilien allein, weil es am Tag ist, daß dieselben zu...
Page 172 - Man ist gewohnt, das Interim und das Verhalten von Kursachsen, sowohl des Kurfürsten Moritz als der Theologen von Wittenberg als ein schwächliches , laues zu verdammen. Welche Berechtigung immer diesen damals schon von einer theologischen Clique (?) angestimmten Vorwürfen beiwohnen mag, — die historische Betrachtung dieser Geschichte wird gut thun, auch einmal eine andere Seite der Frage zu erwägen : was konnten die Protestanten, Fürsten wie Theologen, Besseres thun, als sich scheinbar beugen,...
Page 344 - Entscheidung darüber haben, ob dieß oder jenes Individuum zu der gläubigen Gemeinde gehört? Luther hat auf diese oder verwandte Fragen keine genügende Antwort ertheilt; eS scheint, als ob er sie sich gar nicht ernstlich gestellt: er ist nicht dazu gelangt, seine theoretische Idee für die PrariS auszubilden und verwerthbar zu gestalten"!
Page 21 - ... daß es dann Sache der weltlichen Obrigkeit sei, die offenbaren Ketzer zu züchtigen. Nicht eben sehr...

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