Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete des Deutschen, Griechischen und Lateinischen, Volume 16 (Google eBook)

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Dümmler, 1867 - Indo-European philology
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Popular passages

Page 314 - Sprache erweist sich hierin als formend und bildend; sie personifiziert' durch gewisse sprachliche Wendungen indirekt die Gegenstände. Nach CC Hense19 lassen sich diese Wendungen in drei Gruppen gliedern: „Die erste derselben umfaßt alle Wörter, welche Theile des menschlichen Körpers bezeichnen und durch Anführung eines solchen Theils die Vorstellung der menschlichen Gestalt überhaupt erwecken; die zweite Gruppe...
Page iii - Haug in München. Dr. Ludwig Hirzel in Frauenfeld (Cant. Thurgau). Hofrath dr. Holtzmann in Heidelberg. Prof. dr. Hupfeld in Halle fJB Janku in Florenz. Prof. dr.
Page 234 - Brückesche ansieht, dafs zusammengesetzte consonanten gebildet werden, indem die mundtheile gleichzeitig für zwei verschiedene consonanten eingerichtet sind, wird abgewiesen und vielmehr ein nacheinander der betreffenden laute behauptet.
Page 271 - Als die indogermanischen sprachen sich trennten, haftete an der wurzel nur die bedeutung des blitzschlages. Diese wurde in den deutschen sprachen verallgemeinert, derart dafs die bezeichnung für die wunderbarste, ergreifendste atmosphärische Veränderung auf alle atmosphärischen Veränderungen ausgedehnt wurde.
Page 206 - Gallus: petra est, qui locus dextra ac sinistra fornicem expleturusque ad libramentum summi fornicis...
Page iv - Miste/i in St. Gallen. Prof. dr. Th. Möbius in Kiel. Prof. dr. K. Müllenhoff in Berlin. Prof. dr. Max Müller in Oxford. Prof. dr. Friedrich Müller in Wien. Prof. dr.
Page 227 - ... die Verträglichkeit und Unverträglichkeit zweier laute, dh einen grofsen theil der lautgesetze, bedingen. Der verf. stellt dann eine dreifache art der lautverwandtschaft auf: verschmelzbarkeit, agglutination und assimilierende Verwandtschaft der laute. Es folgt der abschnitt über die vocalbildung. „Ein vocal ist jeder tönende luftstrom, der durch die mundhöhle allein hindurch und zum munde heraus geführt wird, ohne dafs auf diesem wege seine tonalität durch ein accessorisches schallphänomen...
Page 235 - Diphthonglaut mit oder ohne einen oder mehrere vor- oder (und) nachlautende Konsonanten, welche so beschaffen sein müssen, daß sie auf der Bahn, welche die Organe von einem Indifferenzpunkte aus nach der Vokalstellung hin und von dieser aus zum anderen Indifferenzpunkte hin zu nehmen haben, ohne Schwierigkeit und ohne daß ein zweiter Vokal dabei gehört wird, gebildet werden können
Page 173 - Stämmen nicht findet; denn dafs die umbrische Vesuna mit der lateinischen Vesta nichts zu thun hat, wird sich weiterhin zeigen. Freilich dürfte man dann nicht annehmen, dafs die Verehrung dieser göttin selbst erst durch den einflufs der Griechen hervorgerufen sei; denn es zeigt sich bei allem, was an den dienst dieser göttin geknüpft ist, eine so eigenthümlich römische und so tief angelegte auffassung, dafs sie gewifs nicht anders als aus dem eigensten volksbewufstsein heraus erwachsen sein...
Page 228 - Spiritus lenis bezeichnet wird); etwa wie die Franzosen das h bilden; 3) ohne hauch, fest und bestimmt, mit momentanem glottisschlufs; 4) mit einigen strohbass-vorschwingungen, das arab. ajin

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