Die Elementarorganismen und ihre Beziehungen zu den Zellen (Google eBook)

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Viet, 1894 - Cells - 160 pages
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Page 4 - Ich nenne die Zellen Elementarorganismen, wie wir die Körper, welche bis jetzt chemisch nicht zerlegt worden sind , Elemente nennen. So wenig die Unzerlegbarkeit dieser bewiesen ist, so wenig können wir die Möglichkeit in Abrede stellen...
Page 5 - Dieser Stand der Gewebelehre wird so lange dauern, als es nicht gelingt, um ein Wesentliches weiter in die Tiefe des Baues der lebenden Wesen zu schauen und auch die Elemente zu erfassen, aus denen das, was wir jetzt noch für einfach halten, zusammengesetzt ist.
Page 53 - Vielleicht gelingt es in der Folge diesen aufzuklären und dadurch .die physikalischen Ursachen mancher vor der Hand unerklärlicher Bewegungen im Körper der Thiere und Pflanzen zu entdecken. Dahin gehört die Circulation des Saftes in den Zellen der Chara und in manchen Elementarzellen vieler anderer Pflanzen , wo der rotirende Saft nicht in häutigen Canälen eingeschlossen ist, sondern sich an den Wänden frei zu bewegen scheint.
Page 95 - Zusammenhang gewöhnlich auch dafür angezogen wird. Seine Ansicht ist folgende: Das Fettgewebe der Wirbeltiere ist ein Organ eigener Art und darf weder nach seiner Entwicklung noch nach seinem histologischen Verhalten, noch nach seiner Funktion dem Bindegewebe zugerechnet werden.
Page 143 - Danach können wir also das Protoplasma als eine Kolonie von Bioblasten definieren, deren einzelne Elemente, sei es nach Art der Zoogloea, sei es nach Art der Gliederfäden, gruppiert und durch eine indifferente Substanz verbunden sind.
Page 104 - dass es in den Fettdrüsen und deren Verwandten nicht an Uebergängen, die uns bis zur reinen Wasserlöslichkeit der analogen Gebilde führen", fehlt. Da nun Alkohol selbst Os 04 reducirt (die nähere Prüfung dieser Thatsache durch Verf. siehe im Original), so war zu untersuchen, ob die fecundären Schwärzungen eintraten durch Alkuholosruium-Reduction oder durch Fettosmium-Rednction.
Page 6 - ... Kügelchen zusammengesetzt zu denken. Diese Auffassung ist zum Theil hervorgegangen aus optischen Täuschungen bei der mikroskopischen Beobachtung. Die schlechte Methode, welche während des ganzen vorigen Jahrhunderts und eines Theiles des gegenwärtigen bestand, dass man mit...
Page 6 - Elementartheile so überwiegend gewesen, dass auf sie die Zusammensetzung, sowohl der ersten Gewebe im Embryo, als auch der späteren begründet wurde. Man dachte sich, dass eine Zelle in der Weise entstände, dass die Kügelchen sich sphärisch zur Membran ordneten, innerhalb deren sich Fig' u andere Kügelchen als Inhalt erhielten.
Page 1 - SCHULTZE, Ueber Muskelkörperchen und das, was man eine Zelle zu nennen habe.
Page 92 - Fetttropfen, die um das Vielfache grösser sind als die in einer Fettemulsion. Und doch sieht man von den Partien des Dünndarms, deren Chymus sauer reagirt und in denen das Fett in grossen Tropfen, nicht emulgirt umherschwimmt, mit weissem Chylus gefüllte Lymphgefässe durch das Mesenterium ziehen, zum Beweise, dass die Resorption nicht emulgirten Fettes bezw. Fettsäuren zu Stande kommt, auch bei saurer Reaktion des Chymus. Da also fast ausnahmslos sich die Fette des Dünndarm1) A.

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