Grundzüge der Psychologie (Google eBook)

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S. Hirzel, 1881 - Psychology - 100 pages
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Page 13 - Reiz auf den Sehnerven ebenso wirkt, als wenn sie von außen käme." Wirkte nicht der Stoß auch auf den Stamm des Sehnerven, der durch Licht nicht zu erregen ist, und wären diejenigen Aetherschwingungen , die der...
Page 16 - unterscheiden sich eigentümlich von den Empfindungen. Die Vorstellung des hellsten Glanzes leuchtet nicht, die des stärksten Schalles klingt nicht, die der gröfsten Qual tut nicht weh [»»], bei alledem aber stellt die Vorstellung ganz genau den Glanz, den Klang oder den Schmerz vor, den sie nicht wirklich reproduziert". 4 1 (Jahrgang 1888, S. 326) S. 113. 1 Untersuchung über den menschlichen Verstand. II. 3 „Grundzüge der Psychologie
Page 31 - Ihr Grundgedanke besteht darin, daß alle räumlichen Verschiedenheiten und Beziehungen zwischen den Eindrücken auf der Netzhaut ersetzt werden müssen durch entsprechende unräumliche und bloß intensive Verhältnisse zwischen den in der Seele raumlos zusammenseienden Eindrücken, und daß hieraus rückwärts nicht eine neue wirkliche Auseinanderbreitung, sondern nur die Vorstellung einer solchen in uns entstehen muß
Page 10 - soweit der unmittelbare Eindruck, der darüber allein entscheiden kann, damit übereinstimmt" 3), reine Intensitätsänderung bei den Tönen gelten; dagegen sei schon sehr fraglich, „ob die Empfindung eines stärkeren Druckes wirklich dieselbe Empfindung ist als die eines kleineren, nur stärker als* diese, ob ferner der Geschmack einer konzentrierten Säure wirklich derselbe Geschmack ist wie der der verdünnten.
Page 24 - Reize anzusehen, die auf die ganze eigentümliche und einheitliche Natur eines vorstellenden Subjectes einwirken und in diesem als Reaction die Thätigkeit rege machen, durch welche die neuen Vorstellungen, z. B. der Aehnlichkeit, der Gleichheit, des Gegensatzes usw entstehen'.
Page 68 - Die Dinge sind nicht Dinge dadurch, daß in ihnen eine S. verborgen ist; sondern weil sie so sind, wie sie sind, und sich so verhalten, bringen sie für unsere Phantasie den falschen Schein hervor, als läge in ihnen eine solche S. als Grund ihres Verhaltens
Page 99 - Die neueste Vergötterung des Stoffs. Ein Blick in das Leben der Natur und des Geistes, für denkende Leser" 1856; von Robert Schellwien: „Kritik des Materialismus
Page 92 - Selbst da aber, wo wir sie zu finden glauben, ist dies zweideutig. Denn wenn in einer Überlegung die Motive für zwei entgegengesetzte Handlungen a und b lange verglichen worden sind und dann eine Entscheidung für a eingetreten ist, so...
Page 68 - nichts als ein Titel, der allem demjenigen zukommt, was auf anderes zu wirken, von anderem zu leiden, verschiedene Zustände zu erfahren und in dem Wechsel derselben sich als bleibende Einheit zu betätigen vermag.
Page 10 - ... kleineren, nur stärker als* diese, ob ferner der Geschmack einer konzentrierten Säure wirklich derselbe Geschmack ist wie der der verdünnten. Noch viel mehr sträubt sich das unmittelbare Gefühl dagegen, Kälte als bloß schwächere Wärme zu betrachten . . . Endlich verschiedene Lichtstärken sind wirklich zugleich verschiedene Färbungen, ein schwächer beleuchtetes Weiß ist nicht bloß dies, sondern es ist grau geworden, und dies Grau, sowie zuletzt das Schwarz, kann man unmöglich als...

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