Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie, Volume 19 (Google eBook)

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Fues's Verlag (R. Reisland), 1895 - Philosophy
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Popular passages

Page 86 - Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? Die wenigen, die was davon erkannt, Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.
Page 161 - Die wichtigste, um nicht zu sagen einzige Regel für die echte Naturforschung ist die: eingedenk zu bleiben, daß es unsere Aufgabe ist, die Erscheinungen kennen zu lernen, bevor wir nach Erklärungen suchen oder nach höheren Ursachen fragen mögen. Ist einmal eine Tatsache nach allen ihren Seiten hin bekannt, so ist sie eben damit erklärt und die Aufgabe der Wissenschaft ist beendigt.
Page 204 - Wenn man was ein Zweck sei nach seinen transscendentalen Bestimmungen (ohne etwas Empirisches, dergleichen das Gefühl der Lust ist, vorauszusetzen) erklären will, so ist Zweck der Gegenstand eines Begriffs, sofern dieser als die Ursache von jenem (der reale Grund seiner Möglichkeit) angesehen wird; und die Causalität eines Begriffs in Ansehung seines Objects ist die Zweckmässigkeit (forma finalis).
Page 212 - Ich sage nun: ein jedes Wesen, das nicht anders als unter der Idee der Freiheit handeln kann, ist eben darum in praktischer Rücksicht wirklich frei...
Page 23 - But its true and proper name, as we observed before, is belief; which is a term that every one sufficiently understands in common life. And in philosophy, we can go no farther than assert, that belief is something felt by the mind, which distinguishes the ideas of the judgment from the fictions of the imagination.
Page 24 - Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten (worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage: >Gott ist...
Page 26 - Beide müssen genau einerlei enthalten, und es kann daher zu dem Begriffe, der bloß die Möglichkeit ausdrückt, darum, daß ich dessen Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck «er ist») denke, nichts weiter hinzukommen. Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert wirkliche Taler enthalten nicht das Mindeste mehr als hundert mögliche.
Page 439 - die wichtigsten psychischen Erscheinungen „auf die Abstufungen von Erregungszuständen der Nerven und Nerven„centren, demnach alles, was uns im Bewusstsein als Mannigfaltigkeit „erscheint, auf quantitative Verhältnisse und auf die Verschiedenheit „der centralen Verbindungen von sonst wesentlich gleichartigen Nerven „und Nervencentren zurückzuführen".
Page 354 - PREYER, W., Zur Psychologie des Schreibens. Mit besonderer Rücksicht auf individuelle Verschiedenheiten der Handschriften.
Page 249 - H. Lotze in seiner Stellung zu der durch Kant begründeten neuesten Geschichte der Philosophie.

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