Reflexionsniveaus im Bewegen - Kriterien zur Beurteilung im Sportunterricht?

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GRIN Verlag, 2008 - 98 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sport - Sportpadagogik, Didaktik, Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg, 114 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sportunterricht und Bildung - wie passt das zusammen? Was hat Sport mit Bildung zu tun? Wenn der Gegenstand des Sports das Sich-Bewegen ist, welche Relevanz kommt dann der Bewegung fur die Bildung zu? Der Stellenwert des Sportunterrichts in der Gesellschaft wird in einer Bemerkung Schwanitz deutlich, der in seinem Bestseller Bildung. Alles, was man wissen muss" das Wort Sport nur ein einziges Mal verwendet. In Bezug auf den jammerlichen Zustand" (Schwanitz, 2002, S. 32) deutscher Schulen schreibt er (ebd., S. 26): Eine ernsthafte, fachlich solide Uberlegung uber Bildungsziele findet nirgendwo statt. [...] Die Schule ist zum Prinzip des Tauschhandels zuruckgekehrt. Deutsch kann durch Sport ausgeglichen werden und Mathematik durch Religion." Hier wird ersichtlich, dass der Rang des Fachs Sport niedriger als der von Mathematik oder Deutsch eingestuft wird. Worauf diese Auffassung basiert und inwiefern sie die tatsachliche gesellschaftliche Einschatzung des Sportunterrichts widerspiegelt, bleibt zu diskutieren. Festzuhalten ist, dass der Sport in der Schule hinsichtlich bildungstheoretischer Ziele nicht ohne Einschrankungen mit den gesellschafts-, sprachoder naturwissenschaftlichen Fachern verglichen werden kann. Er nimmt neben Musik und Kunst eine besondere Position in der schulpolitischen Debatte ein. So wird seit Jahren in der Wissenschaft kontrovers uber mogliche Bildungsinhalte der sportlichen Bewegung diskutiert. Dabei scheint das menschliche Sich-Bewegen fur schulische Bildungsprozesse doch geradezu zwingend zu sein, wenn es als Grundphanomen des Daseins" (Laging & Prohl, 2005, S. 10) begriffen wird. In Reaktion auf die Forderungen von Bildungsstandards in Schulen beschreibt Franke die Moglichkeit einer Ausrichtung des Unterrichts auf eine Art korperinterne Interpretation de
  

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Contents

Einleitung
4
Voraussetzungen der Theorie der leiblichen Reflexion
14
Annäherung an die Theorie der Reflexionsniveaus
22
Reflexionsniveaus im Bewegen
41
Beurteilungskriterien
60
Fazit
78
Anhang
87
Copyright

Common terms and phrases

Alkemeyer allerdings Annahme Ansätze anthropologischen Aspekt ästhetisch-expressiven ästhetischen Erfahrung Auseinandersetzung Begriffslogik Beispiel beispielsweise Beobachterperspektive beschreibt Beurteilung Beurteilungskriterien Bewe Bewegungsmodelle Bewertung Bezug Bildung Bildungsstandards Bourdieu Cassirer Darstellung deswegen Differenzerfahrungen Diskurs Diskussion Ebene eigenen Empathie ergibt Erkenntnis erörtert erst exzentrischen Positionalität Fahlenbock folgenden Franke ebd Frankes Theorie Gebauer Gegenstand geht genetischen Lehrkonzept Grad der Reflexivität Grenzerfahrungen Gutmann Habitus Handeln Handlungskompetenz Handlungsvollzug heraus Hrsg implizite implizite Wissen Intentionalität Irritationen Kapitel know kognitiv kommt Körper Laging Lehrenden Leib leiblichen Reflexion leiblichen Reflexivität Lernenden Logos Matrix Medium Mensch Möglichkeit muss Nicht-Können nonverbale Objekte Orientierung Paetzold Personen Perspektive Plessner Prohl Prozess Reflexion im Vollzug Reflexionsebenen Reflexionserfahrungen Reflexionsniveaus im Bewegen reflexive schen schließlich Schorndorf Schüler Schulsport Sich-Bewegen sinnlichen Erfahrungen Situation Skifahren soll spezifischen Sport sportlicher Handlungen Sportpädagogik Sportphilosophie Sportpsychologie Sportunterricht Sportwissenschaft Sportzensur Sprache sprachlichen stellt Subjekt subjektive symbolischen Theorie der leiblichen Tier Unterrichts Unterschied Verbalbeurteilung versprachlichten Vollzugserfahrung Wahrnehmung weitere Welt wesentliche Wissen wissenschaftliche Wissenschaftspropädeutik zeigt zentrische Positionalität

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