Behandlungserfolg der Jugenddrogenentzugsstation clean.kick unter den Aspekten Substanzkonsum und soziale Adaption

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BoD – Books on Demand, 2008 - 144 pages
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medizin - Therapie, Note: cum laude, Universitat Ulm (Medizinische Fakultat ), 135 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Studie Behandlungserfolg der Jugenddrogenentzugsstation clean.kick unter den Aspekten Substanzkonsum und soziale Adaption" ergibt der Vorher-Nachher-Vergleich, dass es bei den mit dem Telefoninterview befragten Patienten, ein Jahr nach Entlassung, zu einer signifikanten Reduktion des Alkoholkonsums und einer hochsignifikanten Abnahme des Konsums illegaler Drogen kam. Daruber hinaus gingen die Patienten hochsignifikant haufiger zur Schule oder Arbeit. Es besteht eine hochsignifikante Abnahme der Inanspruchnahme institutioneller Einrichtungen in Bezug auf psychische Probleme und an stationaren Entgiftungen. Daruber hinaus wurden auch geschlechtsspezifische Aspekte, die Behandlungsart, Comorbiditat und das familiare Umfeld betrachtet. Der qualitative Teil der Arbeit befasst sich mit den subjektiven Angaben der Patienten. Demzufolge haben die Bezugspersonen wahrend der Behandlung in clean.kick einen hohen Stellenwert. Die Patienten sehen den strukturierten Alltag als Teil des Behandlungskonzeptes als schwierig an, erkennen darin aber auch die Unterstutzung und stufen ihn trotzdem als hilfreich ein. Freizeitaktivitaten, die in der Behandlung mehr Struktur und Regeln aufweisen als normalerweise, werden von den Patienten ausschliesslich als positiv bewertet. Zuletzt konnten aus den Angaben der Jugendlichen wichtige Hinweise hinsichtlich der Pravention entnommen werden. Als wichtige Merkmale wurden hier genannt: die Zukunftsperspektive und ein geregelter Tagesablauf, eingeschranktes Drogenangebot und Aufklarung, auch fur das soziale Umfeld uber Risikofaktoren und protektive Faktoren in Bezug auf den Drogenkonsum, sowie ein Helfersystem und Praventionsangebote fur Risikogruppen
  

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Contents

Forschungsstand _______________________________________________________
12
Risikofaktoren für den Beginn und negativen Verlauf von Substanzkonsum und Substanzmissbrauch
13
Fragestellung __________________________________________________________
27
Darstellung der Untersuchungsgruppen _____________________________________
40
Häufigkeit comorbider Störungen
41
Stichprobenvergleich 4546
45
Darstellung der Ergebnisse quantitativer Teil _______________________________
47
Drogeninduzierte Probleme
50
Psychosoziale Konsumfolgen bei Patienten aus Familien und aus außerfamiliären Kontexten
65
Darstellung der Ergebnisse Inhaltsanalyse _________________________________
69
Subjektiv als hilfreich erlebt in der Behandlung
70
Subjektiv als schwierig erlebt in der Behandlung
71
Protektive Faktoren zur Drogenabstinenz
72
Risikofaktoren hinsichtlich Drogenabstinenz
73
Gründe für eine Wiederaufnahme
74
Erklärung der aktuellen Situation
75

Drogeninduzierte Probleme Mädchen vs Jungen
53
externalisierende Verhaltensstörung __________________________________________
54
Drogeninduzierte Probleme ext Verh vs keine ext Verh
56
Intervallbehandlung vs Einmalbehandlung
58
Psychosoziale Konsumfolgen Intervallbehandlung vs Einmalbehandlung
61
Unterschiede aus Familien vs nicht aus Familien bei Alkohol Drogenkonsum SchulArbeitsbesuch
63
Rat für andere Drogenkonsumenten
76
Vorstellungen über Veränderung
77
Diskussion _____________________________________________________________
78
Zusammenfassung _____________________________________________________
104
Danksagung _________________________________________________________
118
Copyright

Common terms and phrases

4-Monats-Katamnese Abhängigkeitssyndrom Addiction adolescent Alkohol Alkoholkonsum Ankerbeispiel aufgrund Ausgangsniveau Befragung Behandlung in clean.kick Behandlungserfolg Bereichen bessere Ergebnisse besteht Bezug auf Drogenprobleme Bezug auf psychische Bezugspersonen Cannabis clean Comorbidität Diagnose Drogen konsumiert Drogenabstinenz Drogeninduzierte Probleme Drogenkonsum Einmalbehandlung Eltern Entgiftung Ergebnisse im Katamnesezeitraum Essau externalisierende Verhaltensstörung familiärem Kontext Familien Grundstörung häufiger Herkunftsfamilie Hilfen in Bezug hilfreich hinsichtlich hochsignifikante hohe Hrsg Hurrelmann Hypothese Inanspruchnahme institutioneller Hilfen Insgesamt Interrater-Reliabilität intervallbehandelten Patienten Intervallbehandlung Jahre Jugendalter Jugendhilfe Jugendlichen Jugendpsychiatrie jugendtypische Jungen Katamnese Kinder konnten Konsum illegaler Drogen Mädchen marijuana McNemar Mitpatienten Patienten Patienten aus familiärem Primäre Geldquelle Probleme im sozialen psychiatrische psychische Probleme Psychosoziale Konsumfolgen Psychotherapie psychotroper Substanzen Restkategorie Risikofaktoren schädlichem Gebrauch Schepker Schul-/Arbeits Schul-/Arbeitsbesuch Schule Schwierigkeiten signifikante Abnahme signifikante Verbesserung Somit soziale Isolation sozialen Adaption sozialen Umfeld Störung des Sozialverhaltens strukturierten Alltag Studie subjektiv Substanzgebrauch Substanzkonsum Tabelle Tapert Telefoninterview Therapeuten Therapie Thomasius Universität Ulm Untersuchung vorher vorher-nachher Vorher-Nachher-Vergleich Wiederaufnahme zeigt

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