Die Break-even-Analyse im Rahmen der Jahresabschlußanalyse (Google eBook)

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GRIN Verlag, May 9, 2002 - Business & Economics - 62 pages
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Einleitung 1. Motivation Die Fragestellung, die durch das Thema des Referates angedacht ist, verbindet zwei Betrachtungs- und Sichtweisen miteinander, die auf den ersten Blick konträr erscheinen. Allein die Kombination der beiden Bearbeitungsfelder „Jahresabschluߓ - also die vornehmlich externe Betrachtungsweise einer Unternehmung - und „Break-even-Analyse“ - als internes Instrument der Kostenrechnung im Controlling - läßt auf einige Komplikationen schließen. Anhand der vorliegenden Arbeit soll versucht werden, dieses Problem zu lösen. Hierbei ist nicht nur das unterschiedliche Maß an Informationen, das dem Betrachter zur Verfügung steht, zu berücksichtigen, sondern auch die Betrachtungsweise, die von diesem zugrunde gelegt wird. Die internen Aufgaben der Unternehmung sind vor allem darauf gerichtet, das Unternehmen im Konkurrenzkampf gegenüber anderen Marktteilnehmern erfolgreich zu führen, d.h. das vorhandene Potential zu erhalten oder gegenüber anderen noch auszubauen. Die Break-even-Analyse bietet hierzu eine von vielen Möglichkeiten, innerhalb des Kosten- und Leistungsmodelles - im Rahmen einer internen betriebsanalytischen Vorausschaurechnung - eine Lösung zur Abschätzung des kostenstrukturellen Risikos im leistungswirtschaftlichen Bereich zu finden.1 Um dieses noch einmal zu verdeutlichen, kann die Break-even-Analyse, aber auch das gesamte Gebiet der Kostenrechnung, mit dem Röntgengerät eines Arztes verglichen werden. Es zeigt dem Arzt das Innere des Menschen, also synonym das Innere einer Unternehmung. Da die inneren Vorgänge und Zustände äußerlich nicht sichtbar sind, ist das Röntgengerät unerläßlich für Diagnose und Therapie, also für das Unternehmen notwendig, um mögliche Fehler in der innerbetrieblichen Leistungserstellung zu entdecken und ihnen entgegenwirken zu können.2 Dieses Röntgengerät besitzt der externe Betrachter einer Unternehmung nicht, er muß also zur Beurteilung des Unternehmens Ersatz- oder Hilfsinstrumente entwickeln, die für ihn möglichst einen ähnlichen Informationsgehalt besitzen. Die interne und die externe Betrachtungsweise würden sich in diesem Fall decken. Beide Betrachtungen zielen auf ein von innen „gesundes“ Unternehmen, das sich am Markt behaupten kann. Gerade die Break-even-Analyse läßt hier eindeutige Entscheidungen zu, denn Break-even-Fragen sind immer mit der Untersuchung von Grenzpunkten verbunden, die „positive“ von „negativen“ Ergebnissen trennen. [...]
  

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Contents

ABBILDUNGSVERZEICHNIS
9
Bestimmung des BreakevenPunktes
15
Mögliche alternative Absatzmengen eines Zweiproduktunternehmens zur Realisierung des BreakevenPunktes
22
Gewinnschwellengerade eines Zweiproduktunternehmens
23
Erweiterung der Gewinnschwelle auf einen planmäßigen Mindestgewinn
24
Auswirkungen einer Veränderung des Absatzpreises auf den BreakevenPunkt
26
Darstellung des operating leverage 18
31
Entwicklung des Unternehmenserfolges bei unterschiedlichen Fixkosten 20
33
Wahrscheinlichkeitsverteilung der Absatzmengen
36
Normalverteilung der Gewinnabweichungen
39
ANWENDUNG DER BREAKEVENANALYSE IN DER EXTERNEN
49
Darstellung konkurrierender Methoden in der externen Analyse
51
BreakevenAnalyse anhand eines ausgewählten Einzelabschlusses
53
Vergleich der Methoden anhand eines Praxismodelles
53

Common terms and phrases

Absatz Absatzmenge Absatzmengenänderung Absatzpreises Abschreibungen Adolf Gerhard Analyse Anwendung der Break-even-Analyse aufgrund Berechnung Berechnungsmethode bestimmte Betrachtung betriebsbedingten Aufwendungen Beurteilung von Einzel Bilanzanalyse Break-even Break-even-Analyse im Rahmen Break-even-Punkt bspw Buchner Carl-Christian Claus-Peter Coenenberg daher Deckungsbeitragsrechnung eigene Darstellung Einproduktunternehmen Ergebnisse ergibt Erlösen und Kosten Erlösfunktionen Erlösrechnung Erreichung des BEP Erwartungswert erzielt externen Analytiker fixen Kosten fixen und variablen Fixkostenanteil Freidank Gesamtkosten Gewinn Gewinnplanung Gewinnschwelle Gewinnschwellenanalyse größer Grundmodell Grundzüge der Finanzanalyse Hanns-Martin Harrmann Höhe Informationen Investition Jahresabschluß und Jahresabschlußanalyse kalkulatorischen Kosten Karlheinz Konzernabschlüssen Kostenrechnung kritischen Umsatz Küting Landsberg am Lech läßt Lehrbuch zur Beurteilung Leistungsrechnung leistungswirtschaftliche Risiko Marcell Materialaufwand Mehrproduktunternehmen Methode Mindestgewinn möglich München Normalverteilung operating leverage Praxis Produkt Produktion prozentual Rechnungswesen mit Erlösen Risiko einer Unternehmung Robert schaftliche Rechnungswesen Schweitzer soll somit Spezialmodelle Standardabweichung Standardmodelle stochastischen Break-even-Analyse Stück Stuttgart 1994 Systeme der Kosten Troßmann Umsatzabweichung Umsatzvolumen Unternehmenserfolges variablen Kosten Varianten Verlustrechnung Verteilungsfunktion Wahrscheinlichkeit Wahrscheinlichkeitsverteilung Weber

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