Kritik des anti-Hegels: zur Einleitung in das Studium der Philosophie (Google eBook)

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O. Wigand, 1844 - 77 pages
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Page 76 - Scheine uns bequemend, dieser Mensch liebt die Idee und lebt in der Idee, da es doch, nach der Wahrheit, die Idee selbst ist, welche an seiner Stelle und in seiner Person lebt und sich liebt, und seine Person lediglich die sinnliche Erscheinung dieses Daseyns der Idee ist, welche Person keinesweges an und für sich selbst da ist, oder lebt.
Page 70 - Das Wesentliche für die Wissenschaft ist nicht so sehr, daß ein rein Unmittelbares der Anfang sei, sondern daß das Ganze derselben ein Kreislauf in sich selbst ist, worin das Erste auch das Letzte und das Letzte auch das Erste wird.
Page 62 - Das Sein selbst sowie die folgenden Bestimmungen, nicht nur des Seins, sondern die logischen Bestimmungen überhaupt können als Definitionen des Absoluten, als die metaphysischen Definitionen Gottes angesehen werden...
Page 64 - Die Logik ist sonach als das System der reinen Vernunft, als das Reich des reinen Gedankens zu fassen. DieseS Reich ist die Wahrheit, wie sie ohne Hülle an und für sich selbst ist. Man kann sich deswegen ausdrücken, daß dieser Inhalt die Darstellung Gottes ist, wie er in seinem ewigen Wesen vor der Erschaffung der Natur und eines endlichen Geistes ist.
Page 76 - Wissen des göttlichen Geistes von sich durch Vermittlung des endlichen Geistes. In der höchsten Idee ist demnach die Religion nicht die Angelegenheit eines Menschen, sondern sie ist wesentlich die höchste Bestimmung der absoluten Idee selbst.
Page 15 - Die platonische Idee ist nichts anders als das Allgemeine oder bestimmter der Begriff des Gegenstandes; nur in seinem Begriffe hat etwas Wirklichkeit; insofern es von seinem Begriffe verschieden ist, hört es auf wirklich zu sein und ist ein Nichtiges; die Seite der Handgreiflichkeit und des sinnlichen Außersichseins gehört dieser nichtigen Seite an.
Page 24 - die Endlichkeit der Dinge besteht darin, daß sie ein Urteil sind, daß ihr Dasein und ihre allgemeine Natur (ihr Leib und ihre Seele) zwar vereinigt (also Idee) sind, sonst wären sie nichts, aber daß diese ihre Momente auch wesentliche Selbständigkeit gegeneinander haben, daher sowohl bereits verschieden als überhaupt trennbar sind.
Page 76 - das Auge mit dem mich Gott sieht, ist das Auge mit dem „ich ihn sehe, mein Auge und sein Auge ist eins. In der „Gerechtigkeit werde ich in Gott gewogen und er in mir. „Wenn Gott nicht wäre, wäre ich nicht, wenn ich nicht „wäre, so wäre er nicht.
Page 35 - Nempe nihil est in intellectu quod non fuerit in sensu, nisi ipse intellectus.
Page 65 - Form und Bewegung des Inhalts, z. B. : „Es ist der Inhalt in sich selbst, die Dialektik, die er an sich selbst hat, die ihn fortbewegt.

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