Johann Gottlieb Fichte's Leben und literarischer Briefwechsel, von I.H. Fichte, Volume 1 (Google eBook)

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1862
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Page 424 - Man muß der Nation das Gefühl der Selbständigkeit einflößen, man muß ihr Gelegenheit geben, daß sie mit sich selbst bekannt wird, daß sie sich ihrer selbst annimmt; nur erst dann wird sie sich selbst achten und von anderen Achtung zu erzwingen wissen.
Page 251 - Was mich betrifft werde ich Ihnen den größten Dank schuldig sein wenn Sie mich endlich mit den Philosophen versöhnen die ich nie entbehren und mit denen ich mich niemals vereinigen konnte [— » ab Herbst 65; — » ab 1788/89; —
Page 56 - Den Stand der Gelehrten kenne ich; ich habe da wenig neue Entdeckungen zu machen. Ich selbst habe zu einem Gelehrten von metier so wenig Geschick als möglich. Ich will nicht blofs denken, ich will handeln; ich mag am wenigsten über des Kaisers Bart denken....
Page 283 - Unsichtbar sichtbar neben dir? Erfüll' davon dein Herz, so groß es ist, Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist, Nenn' es dann, wie du willst, Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe keinen Namen Dafür! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, Umnebelnd Himmelsglut.
Page 177 - Menschheit in ihren tiefsten Grundpfeilern und versetzte sie in einen Streit mit sich selbst, der noch nicht beigelegt ist, und der nur durch kühnes Vorschreiten bis zum höchsten Punkte, von welchem aus der speculative und praktische vereinigt erscheinen, beigelegt werden kann.
Page 326 - Ist Fichte," so sagte der König bei einem Vortrag, der ihm über Fichte's Aufenthalt in Berlin gehalten wurde, „ein so ruhiger Bürger, als aus Allem hervorgeht, und so entfernt von gefährlichen Verbindungen, so kann ihm der Aufenthalt in meinen Staaten ruhig gestattet werden. Ist es wahr, dass er mit dem lieben Gotte in Feindseligkeiten begriffen ist, so mag dies der liebe Gott mit ihm abmachen, mir thut das nichts."") So wurde Fichte, von den Seinen verstossen, Preussens würdiger Sohn, und...
Page 21 - Ich habe eine edlere Moral angenommen, und, anstatt mich mit Dingen ausser mir zu beschäftigen, mich mehr mit mir selbst beschäftigt.
Page 324 - Das Lob einer Jüdin mag; aus meinem Munde besonders klingen, aber diese Frau hat mir den Glauben, daß aus dieser Nation nichts Gutes kommen könne, benommen.
Page 251 - Begründung dessen, worüber die Natur mit sich selbst in der Stille schon lange einig zu sein scheint, dem menschlichen Geschlechte eine unschätzbare Wohlthat erweisen und werden sich um jeden Denkenden und Fühlenden verdient machen. Was mich betrifft, werde ich Ihnen den größten Dank schuldig sein, wenn Sie mich endlich mit den Philosophen versöhnen, die ich nie entbehren und mit denen ich mich niemals vereinigen konnte.

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