Die Fortschritte der Marmorierkunst: ein praktisches Handbuch für Buchbinder und Buntpapierfabrikanten; nach technisch-wissenschaftlichen Grundlagen (Google eBook)

Front Cover
Wilhelm Leo, 1891 - Marbling - 224 pages
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Popular passages

Page 55 - Gewichtes rasch zu Boden setzt, so ist es zu empfehlen, die Flüssigkeit durch ein Rührwerk in Bewegung zu erhalten und die Glätte nur in einem dünnen Strahle in dieselbe gleiten zu lassen. Man fährt mit dem Eintragen der gemahlenen Glätte so lange fort, bis die Dichte der Lösung zwischen...
Page 111 - Gallensäuren, welche beide einbasisch nnd stickstoffhaltig sind und von denen die eine schwefelfrei, die andere schwefelhaltig ist. Beide liefern beim Kochen mit Säuren und Alkalien für jedes Thier eine und dieselbe stickstofffreie Säure, welche als Cholsäure bezeichnet wird, neben Glycin (§. 766) aus d« schwefelfreien, der Glycocholsäure, uiid Taurin (§. 538) au* der schwefelhaltigen oderTaurocholsäure.
Page 44 - Kalkstücken sehr begierig eingesaugt; nun wiederholt man das Besprengen, bis die Stücke zu einem staubfeinen Pulver zu zerfallen beginnen, wobei sie sich sehr stark erhitzen. Das auf diese Weise gebildete Kalkhydrat wird durch ein Sieb getrieben, um grössere Stücke vom gebrannten Kalk, die sich nicht abgelöscht haben, zurückzuhalten.
Page 13 - Es gibt kaum einen zweiten Zweig der chemischen Gewerbe, welcher von so hohem, urkundlich nachweisbarem Alter ist, wie die Farbenindustrie. Wir kennen gegenwärtig wohl kaum ein Volk auf dem ganzen Erdball, welches sich nicht der Farbe in irgend einer Weise bedient.
Page 67 - Alaun innig zusammenreibt, zu dem Gemenge eine Lösung von Eisenchlorid fügt und aus der ganzen Masse durch rasches Trocknen ein Pulver bildet, welches im heissen Zustande in den zum Ausglühen bestimmten Tiegel eingetragen wird.
Page 70 - Farbstoffe mit der Lösung eines der Salze der erwähnten Oxyde mengt, und das Oxyd durch ein Alkali aus der Lösung ausscheidet. Mit dem Oxyde wird auch der Farbstoff ausgeschieden und bildet mit...
Page 111 - Färbung, wenn man ihnen eine Spur Zucker und darauf concentrirte Schwefelsäure zusetzt. Diese Färbung tritt am schnellsten bei etwa 60° ein. Die in den Gallen vorkommenden Alkalisalze sind in Wasser und Weingeist leicht, in Aether dagegen gar nicht löslich. Zu ihrer Reindarstellung vermischt man die Gallenflüssigkeit mit so viel Thierkohle, dass beim Eindunsten auf dem Wasserbade schliesslich ein trockenes Pulver hinterbleibt, dem durch absoluten Alkohol die nun farblosen, gallensauren Salze...
Page 62 - Eisenoxydul, den man auf einem Filter sammelt und mit Wasser gut auswäscht. Nach dem Trocknen bringt man den Niederschlag in eine flache Eisenschale und erhitzt ihn bis zu einer etwa 200 Grad betragenden Temperatur.
Page 74 - Krappextraktes mit frisch gefällter Thonerde zusammenbringt, so wird das Alizarin vollständig aus der Lösung gefällt und es bildet sich ein prächtig rot gefärbter Lack.
Page 78 - Farbstoff in Natronlauge zu lösen und mit einer Alaunlösung zu versetzen, wobei sogleich ein grüner Niederschlag fällt, welcher den grünen Lack bildet.

Bibliographic information