Wýklad čili Přjmětky a wyswětliwky ku Sláwy dceře: s obrazy, s mappau ; a s Přjdawkem drobněgšjch básnj rozličného obsahu (Google eBook)

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tiskem Trattnera a Károliho, 1832 - 528 pages
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Popular passages

Page 217 - Adelung (Vor. zu Thams böhm. Lex. Prag 1788, p. 5) schreibt: xWir finden den Bergbau, die Handlung und manche mechanische Arbeiten bei den Slaven sehr frühe im Gange und zwar früher als in dem mittleren und nördlichen Deutschlande, welches sich nicht schämen darf, manches in diesem Stücke von den Böhmen erlernt zu haben. In dem südlichen Deutschland ist der Bergbau unstreitig ein Überbleibsel der römischen Kultur; allein in dem mittleren und nördlichen ist er allem Ansehen nach ein Abkömmling...
Page 314 - It has been translated into the Chinese and Tartar languages, written on a piece of rich silk, and suspended in the imperial palace at Pékin. " There is in the first verse a variation from the original, which does not accord with my views of the perfections of the Deity.
Page 222 - Die Varietäten in Dörfern soll man doch nicht für Dorisch, Attisch, Jonisch halten. Die Deutschen waren hierin klüger als die uneinigen Slave n.
Page 120 - Hat wohl ein Volk, zumal ein uncultivirtes Volk etwas Lieberes, als die Sprache seiner Väter? In ihr wohnet sein ganzer Gedankenreichthum an Tradition , Geschichte, Religion und Grundsätzen des Lebens, alle sein Herz und Seele. Einem solchen Volk seine Sprache nehmen oder herabwürdigen, heißt ihm sein einziges unsterbliches Eigenthum nehmen, das von Eltern auf Kinder fortgeht.
Page 48 - Gilden ausgeschlossen und zu keinen bürgerlichen Dignitäten und Würden gelangen lassen und solcher Gestalt auf alle Weise und Wege verhütet, dass sie nicht wieder emporsteigen möchten." Begreiflich ist dann, wenn er sagt: „Jetziger Zeit reden hier herum nur noch einige von den alten wendisch und dürfen es kaum vor ihren Kindern und ändern jungen Leuten, weil sie damit ausgelacht werden.
Page 140 - Religionshaß redet? Waren sie untreu, waren sie unbeständig, so waren sie es gegen Christen, die sie um der Religion willen oder vielleicht nur, um ihre Länder in Besitz zu nehmen, auf die schrecklichste Art behandelten.
Page 11 - Freiheit aller poetischen Freiheiten geben? Die Poesie komme zu uns, wie und wo sie will, sie kleide sich wie der Teufel der Eremiten oder wie der Jupiter der Heiden in welchen prosaischen engen dürftigen Leib; sobald sie nur wirklich darin wohnt: so sei uns dieser Maskenball willkommen. Sobald ein Geist da ist, soll er auf der Welt, gleich dem Weltgeiste, jede Form annehmen, die er allein gebrauchen und tragen kann.
Page 331 - Jungen, haben einen solchen ^kel vor ihrer Muttersprache, dass sie sie nicht einmal mehr hören, geschweige denn lernen mögen. Daher unfehlbar zu vermuthen , dass innerhalb 20, zum höchsten 30 Jahren, wenn die Alten vorbei, die Sprache auch wird vergangen seyn , und man sodann keinen Wenden mehr mit seiner Sprache allhier wird zu hören kriegen, wenn man gleich viel Geld drum geben wollte.
Page 117 - Slavi servitutis jugum armata manu submoverunt, tantaque animi obstinada libertatem defenderé nisi sunt , ut prius maluerint mori, quam Christianitatis titulum resumere aut tributa solvere Saxonum principibus.
Page 358 - ... Winteritz an, er wollte hier und so lange verharren, bis Maximilian nach Prag kommen würde, um ihm daselbst persönlich aufzuwarten. Aber um Weihnachten ward er von einem Katarrh befallen, der seinem Leben schnell ein Ende machte. Er starb den 27. Dec. 1564 in einer wahrhaft christlichen Gelassenheit. Unbekümmert um alle irdischen Dinge, gedachte er auf seinem Krankenlager nur allein seiner Druckerei der slawischen Bücher; diese wurde nun seiner Gemahlin bestens empfohlen, „denn, sagte er,...

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